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Eder-Brüder halten EHC im Spiel, dann dreht der Meister gegen Schwenningen die Partie

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Von: Florian weiß

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Tobias Eder (l., hier gegen Julian Kornelli) erzielte gegen Schwenningen sein erstes DEL-Tor überhaupt.
Tobias Eder (l., hier gegen Julian Kornelli) erzielte gegen Schwenningen sein erstes DEL-Tor überhaupt. © GEPA pictures/ Marcel Engelbrecht

Das war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende ringt der EHC Red Bull München das DEL-Schlussloicht Schwenningen nieder. Beide Eder-Brüder hatten daran großen Anteil.

München - Der EHC Red Bull München tat sich am Donnerstagabend gegen Schlusslicht Schwenningen, das mit zehn Niederlagen in Folge im Gepäck angereist war, zwei Drittel lang richtig schwer, doch am Ende siegten die Hausherren im 900. DEL-Spiel von Yannic Seidenberg insgesamt verdient mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0). Der Meister schob sich somit vorrübergehend auf Rang vier der Tabelle.

Der Meister war vor 3490 Fans (darunter Legende Hans Zach und Bundestrainer Marco Sturm) zwar die spielbestimmende Mannschaft, doch einen Risikopass von Maxi Kastner fing Anthony Rech ab und vollendete den Konter mit einem Strahl von der blauen Linie zum 0:1 (16.) – eine eiskalte Effizienz der Gäste, die dem EHC derzeit fehlt. Andi Eder konnte zwar nach 23 Minuten ausgleichen, aber Schwenningen zeigte sich nicht geschockt und ging erneut durch Rech in Führung (37.). Doch nicht mit den Eders, denn Andis zwei Jahre jüngerer Bruder Tobi glich mit seinem allerersten DEL-Treffer nur 76 Sekunden später erneut aus. „Wir haben heute vor dem Spiel gesagt, dass es Zeit, dass mal einer reingeht“, grinste der überglückliche Tor-Debütant. Kastner, dessen Fehler zum ersten Rückstand geführt hatte, sorgte schließlich für die erste EHC-Führung (42.), Daryl Boyle machte in der Schlussphase dann alles klar (58.).

In der DEL geht es für den EHC am Sonntag in Wolfsburg weiter, bereits am Freitag aber richtet sich der Blick der Münchner nach Helsinki. Dort wird um 12.00 Uhr das Achtelfinale der Champions Hockey League (CHL) ausgelost. Der Meister ist nach dem Aus von Nürnberg und Berlin der letzte deutsche Vertreter in der Runde der 16 besten Teams Europas. Die möglichen EHC-Gegner heißen Göteborg, Skellefteå (jeweils Schweden), Zug (Schweiz), Tampere, Oulu (jeweils Finnland), Salzburg (Österreich) oder Pilsen (Tschechien).

Florian Weiß

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