Erfolg gegen Krefeld Pinguine

EHC siegt und klettert weiter

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Uli Maurer verwandelt seinen Penalty gegen die Krefeld Pinguine.

München - Da ist der nächste Sieg! Der EHC Red Bull München bezwingt die Krefeld Pinguine und nutzt damit gleichzeitig einen Patzer der Konkurrenz.

Der nächste Schritt ist gemacht. Der EHC Red Bull München ließ sich trotz einiger Wackler nicht aus dem Konzept bringen, stellte frühzeitig die Weichen und feierte einen 6:2 (2:1, 4:1, 0:0)-Sieg gegen die Krefeld Pinguine. Weil Düsseldorf beim 3:4 in Hamburg Federn gelassen hat, kletterte das Team von Headcoach Don Jackson auf Rang drei. Binnen 39 Sekunden ließen die Red Bulls ihre Muskeln spielen. Erst fing Florian Kettemer einen Krefelder Pass ab und legte Daniel Sparre sein 100. DEL-Tor auf, ehe Jerome Samson auf 2:0 (5.) erhöhte. Doch es war nicht alles Gold, was glänzte. Zwar waren die Gastgeber vor 4870 Zuschauern auch nach der Krefelder Auszeit weitgehend das bestimmende Team, allerdings nicht sonderlich zwingend. Es wurde eine mühevolle Angelegenheit. Und am Ende des ersten Abschnitts ließ die Konzentration nach: Matt Smaby verteidigte gegen Kyle Sonnenburg nicht konsequent genug, und schon stand es 2:1 (19.). Sonnenburg war es auch, der einen Konter von der Strafbank kommend zum 2:2 vollstreckte (28.). Der Ausgleich war wie ein Weckruf für den EHC. Zwar hatte auch Goalie David Leggio einiges zu tun, die Treffer erzielten aber die Münchner. Erste stellte Daryl Boyle die Führung (31.) wieder her, ehe der EHC tatsächlich mal ein doppeltes Powerplay nutzte und das Ergebnis durch Jason Jaffray (36.) und Mads Christensen (37.) auf 5:2 schraubte. Uli Maurer (38.) machte das halbe Dutzend mit einem eiskalt verwandelten Penalty voll. Im Schlussdrittel hatte Krefeld kaum noch etwas entgegenzusetzen. Am Sonntag geht es für die Red Bulls bei der Düsseldorfer EG weiter. Nach der Niederlage der Rheinländer bei den Freezers hat der EHC die Möglichkeit, sich ein Drei-Punkte-Polster auf die DEG zu erarbeiten und den Kontakt zur Spitze zu halten.

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