NHL-Star vor Spiel gegen EHC im Interview

Nürnbergs Heatley: Will immer Meister werden

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Dany Heatley war zuletzt für die Florida Panthers aktiv.

München - Für den EHC München geht es am Sonntag zu den Thomas Sabo Ice Tigers um den langjährigen NHL-Star Dany Heatley. Im tz-Interview spricht er unter anderem über seine Ziele und die Partie gegen die Red Bulls.

Diese Statistik kann sich sehen lassen. Über 1200 Spiele hat Dany Heatley auf dem Buckel, stolze 869 davon in der NHL, der besten Eishockey-Liga der Welt. Seit einigen Wochen steht er für den nächsten Gegner des EHC Red Bull München auf dem Eis, die Thomas Sabo Ice Tigers (So., 16.30 Uhr). Und auch dort knüpft der 34-Jährige an seine Erfolge aus den USA an, traf in den ersten drei Partien gleich dreimal. Und sein Hunger ist längst nicht gestillt, wie er im Interview verrät.

Herr Heatley, nach vielen Jahren in der NHL sind Sie nun in die DEL gewechselt. Was ist hier anders?

Heatley: Die Eisfläche in Europa ist natürlich größer als in der NHL, du hast hier mehr Zeit an der Scheibe. Jeder Spieler hat Vor- und Nachteile auf der größeren und der kleineren Eisfläche. Ich habe auf beiden schon viel gespielt, deswegen ist es für mich keine zu große Umstellung. Die DEL ist eine sehr gute Liga mit vielen wirklich guten Teams. Sechs bis acht Teams können Meister werden.

Ist das auch Ihr persönliches Ziel?

Heatley: Egal wo man spielt, man will immer die Meisterschaft gewinnen.

Haben Sie sich schon in Nürnberg beziehungsweise Deutschland eingelebt?

Heatley: Mir gefällt es sehr gut in Nürnberg, auch meine Frau Stephanie hat sich schon gut eingelebt. Wir waren am Anfang in einem Hotel in der Nähe der Burg, mittlerweile haben wir unsere Wohnung bezogen und spazieren immer wieder gerne durch die Altstadt.

Vor der 0:3-Niederlage in Straubing haben die Ice Tigers zuvor sechs Spiele in Folge gewonnen. Was ist mit dieser Mannschaft möglich?

Heatley: Wir haben eine gute Mannschaft mit vielen guten Spielern. In den letzten drei Wochen haben wir gut gespielt, besonders groß war natürlich der Sieg in Mannheim. Alle arbeiten hart. Wir wollen die Playoffs erreichen, dort ist ja bekanntlich immer alles möglich.

Gleich drei Tore in den ersten drei Spielen. Viel besser könnte es für Sie persönlich auch nicht laufen, oder?

Heatley: Tore zu schießen ist mein Job. Dass wir eine gute Mannschaft haben, macht es natürlich auch für mich leichter. Es wird von Woche zu Woche besser, bislang hat es vor allem im Powerplay schon gut funktioniert. Ich muss noch mehr trainieren und mehr spielen, dann wird es noch besser sein.

Wie schätzen Sie das Spiel am Sonntag gegen den EHC Red Bull München ein?

Heatley: München ist eine sehr gute Mannschaft. Wir müssen unser bestes Eishockey abrufen, um gewinnen zu können.

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