Die Gründe für den Erfolg

Darum ist der EHC so stark

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Die Stimmung passt derzeit beim EHC RB München.

München - Es läuft beim EHC München, derzeit stehen die Roten Bullen auf Tabellenplatz zwei. Die tz erklärt die Gründe für den Erfolg.

Neuzugänge: In Richie Regehr stellt der EHC den punktbesten Verteidiger der DEL. Mit sechs Toren und zehn Assist steht der 31-Jährige Kanadier auf Platz 15 der DEL-Topscorerliste. Mit Mads Christensen ist Headcoach Don Jackson im Sommer ein wahrer Glücksgriff gelungen. Der dänische Nationalspieler ist statistisch sogar effektiver als einst Blake Wheeler und Paul Stastny, die in der Saison 2012/2013 aufgrund des NHL-Lockouts beim EHC auf Torejagd gingen. Gleiches gilt für Stürmer Garrett Roe, der sich mit 18 Punkten zum internen Topscorer kürt.

Torhüter: Vor der Saison war Florian Hardy als Nummer-eins-Goalie eingeplant, jetzt muss er seinen Kasten aber immer öfter an Niklas Treutle abgeben. „Ich muss das aus dem Bauch heraus entscheiden, und das passiert meist kurz vor einem Spiel“, sagt Coach Don Jackson. Hardy und Treutle scheint das zu beflügeln.

Abwehr: Mit 37 Gegentoren in 16 Spielen steht die EHC-Defensive trotz der vielen Verletzten auf Platz drei. Erfahrene Cracks wie Andy Wozniewski oder Felix Petermann beruhigen das Spiel der Landeshauptstädter und schenken der Truppe die nötige Sicherheit. Mit einem Schnitt von 2,3 Gegentoren pro Spiel gehört Münchens Abwehr zu den besten der Liga.

Einstellung: Fünf Mal drehten die Münchner Bullen einen Rückstand und gingen am Ende als Sieger vom Eis. Der EHC beweist Moral sowie den unbedingten Willen zum Sieg. Mit viel Kampf und Leidenschaft, aber auch dank eines effektiven Überzahlspiels erkämpfen sich die EHCler zahlreiche Punkte.

Trainer: Don Jackson sorgt für gute Stimmung im Team. „Er ist ein eher ruhiger Trainer, der genau weiß, was er will“, sagte Yannic Seidenberg während des Sommertrainingslagers in Garmisch-Partenkirchen. Was Jackson will, ist klar: „In München muss man immer Meister werden“. Wie das geht, weiß der US-Amerikaner dank fünf DEL-Meistertiteln bestens. Denn mit den Eisbären Berlin (fünf Mal) sowie im letzten Jahr mit dem EC Red Bull Salzburg in der EBEL schmückt sich Jackson bereits mit sechs Meistertiteln.

Mathias Funk

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