Alte Fehler regen Jackson auf

Derbypleite: Droht dem EHC der Rückfall in alte Zeiten?

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Wütend: Coach Don Jackson.

München - Es war, als wären sie zurück in alte Muster gefallen. Wochenlang trumpfte der EHC Red Bull München mit einer starken Defense auf. Beim 2:3 am Sonntag gegen Straubing war davon nur phasenweise etwas zu sehen.

Es waren Fehler, die die Niederbayern prompt bestraften. Vor allem die Entstehung des entscheidenden Treffers brachte Don Jackson auf die Palme. Es war eine Vier-gegen-vier-Situation. „Aber wir wussten, dass bei ihnen jemand von der Strafbank zurückkommen würde“, so der Headcoach. Die Bullen waren im Angriff, Mads Christensen vergab, Straubing konterte zum 2:3. „Du musst bereit sein, wenn dir der Puck wegspringt und richtig stehen. Es war ein furchtbarer Fehler“, ärgerte sich Jackson.

Auch vorne drückte der Schuh, die Ausbeute aus 48:32 Schüssen war zu wenig. „Wir hatten eine lange Phase, in der wir nicht so viele Chancen vergeben haben wie aktuell“, sagte der 59-Jährige. Da konnte auch Keith Aucoin nicht helfen. Der Stürmer ist seit Wochen in blendender Verfassung, stockte sein Scorer-Konto in den letzten fünf Partien um acht Punkte auf. „Ich hatte einen verhaltenen Start in diese Saison“, meinte der 37-Jährige. „Woran das lag, kann ich nicht sagen. Aber irgendwann nutzt du deine Chancen. Jetzt habe ich Selbstvertrauen.“

Natürlich war auch Aucoin nicht entgangen, dass das Team in der Abwehr hier und da wackelt. Ob es nun schlechter war als vor einigen Wochen, vermochte er nicht zu sagen. „Du kannst dich defensiv immer verbessern“, meinte er. „Wenn du hinten gut spielst, bekommst du auch die Torchancen.“ Nur muss man die auch nutzen. Jackson ist sich jedenfalls sicher, dass die Red Bulls ihre Lehren ziehen: „Wir können das schaffen!“

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