"Nach Heiligabend sind wir bereit"

Dezimierter EHC will raus aus der Mini-Krise

+
Mads Christensen ist einer der EHC-Spieler, die einsatzfähig sind.

München - Zehn Stammspieler! Genau so viele fehlen dem EHC Red Bull München derzeit. Dennoch soll die Mini-Krise gestoppt werden. Und ein Gegner kommt gerade recht.

Zu den bisher sieben Spielern im Bullen-Lazarett gesellte sich bei der vermeidbaren 2:3-Niederlage gegen Düsseldorf am vergangenen Sonntag nun auch Evan Brophey, der eine Oberkörperblessur davontrug. Dazu fehlen Dominik Kahun und Tim Bender, die bei der U 20 WM in Kanada (26. Dezember – 5. Januar) auf Puckjagd gehen. Da kommt dem gebeutelten EHC, der am Dienstagabend zum Gastspiel in Iserlohn antreten muss, Gegner Straubing (Freitag, 19.30 Uhr) gerade recht. Kein Team erzielte weniger Tore als die Tigers, keines kassierte mehr. Erst dreimal verließen die Niederbayern, die Tabellenletzter sind, das Eis in dieser Saison als Sieger. Für die Bullen zählt folglich nur der Sieg. Coach Don Jackson fordert von seinen Spielern eine Leistung wie gegen Düsseldorf – trotz der Niederlage überzeugten die Münchner. „Es war ein enges Spiel mit vielen Chancen. Wir haben gut gespielt. So will ich mein Team Hockey spielen sehen – auch in den nächsten Spielen“, sagte Jackson.

Gegen Straubing wollen Christensen & Co. die Defizite der Tigers eiskalt nutzen – zumal es ein Heimspiel ist. Straubing konnte auswärts erst ein einziges Spiel gewinnen. Dabei will es der EHC belassen! Zusätzliche Kraft setzt bei dem ein oder anderen Weihnachten frei, wie Mads Christensen verriet: „An Heiligabend können wir die Akkus wieder voll aufladen. Danach sind wir bereit.“ Es klingt wie eine Drohung an die Konkurrenz.

MS

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

EHC mit sechstem Heimsieg in Serie - Nürnberg bleibt Tabellenführer
EHC mit sechstem Heimsieg in Serie - Nürnberg bleibt Tabellenführer

Kommentare