Kahun & Ramoser trainieren in New York

EHC-Bullen schnuppern NHL-Luft!

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Dominik Kahun beim Testspiel in New York

München - Sommer, Sonne, heiße Temperaturen. Eigentlich denkt man momentan noch so gar nicht an Eishockey. Für zwei Spieler des EHC Red Bull ging es trotzdem schon wieder aufs Eis. Und zwar in New York!

Sommer, Sonne, heiße Temperaturen. Eigentlich denkt man momentan noch so gar nicht an Eishockey. Für die Spieler des EHC Red Bull geht es trotzdem schon bald wieder aufs Eis. Mitte August steigen die ersten Testspiele, am 20. August beginnt dann die Champions Hockey League, der höchste europäische Wettbewerb für die Roten Bullen. Um optimal darauf vorbereitet zu sein, schickte der Verein zwei seiner jüngsten Spieler zum New York Islanders Minicamp in die USA. Dominik Kahun (20) und Neuzugang Joachim Ramoser (20) hatten dort die Chance, sich gemeinsam mit anderen Talenten aus der ganzen Welt der NHL-Organisation zu präsentieren – und natürlich neue Erfahrungen im Training zu sammeln. Kahun berichtet: „Die Einheiten waren ganz schön intensiv, sowohl auf dem Eis als auch im Kraftraum.“ Besonders spannend für die beiden EHC-Spieler: Das Training war so aufgebaut, wie es bei den großen NHL-Teams üblich ist. „Wir konnten viele Erfahrungen sammeln, von denen wir sicherlich auch in München profitieren werden“, so Ramoser.

Das sieht auch Münchens neuer Assistenztrainer Derek Mayer, der die beiden Jung­spunde an den Big Apple begleitete, so. Mayer: „Dominik und Joachim mussten sich auf dem Eis nicht verstecken. Natürlich ist ein Unterschied zu den Toptalenten aus den USA zu erkennen, aber die beiden haben sich sehr gut präsentiert.“ Absoluter Höhepunkt war das Testspiel im Barclays Center am vergangenen Mittwoch. Vor 6331 Zuschauern wurde es für Ramoser und Kahun, die beide in derselben Mannschaft spielten, ernst. „Die Halle war komplett ausverkauft, ich habe jeden Moment genossen“, berichtet Kahun. Auch für Ramoser eine tolle Erfahrung. „Ich war etwas nervös“, gibt der 20-Jährige zu. „Aber nach dem ersten Wechsel war alles gut und ich konnte mein Spiel spielen.“ Und gewinnen. Das Test-Team der beiden konnte sich mit 5:3 durchsetzen.

Zeit für ein wenig Freizeit blieb dann auch noch. Kahun: „Am Sonntag hatten wir die Möglichkeit ein Basketballspiel der Brooklyn Nets anzuschauen. Zeit für ein wenig Sightseeing war auch!“ Dann ging es allerdings schon wieder Richtung München. Hier heißt’s schließlich auch: Ab aufs Eis!

Lena Meyer

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