Heimsieg gegen die Adler

EHC bremst Tabellenführer Mannheim aus

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Mads Christensen war für den EHC Red Bull München gegen die Adler Mannheim erfolgreich.

München - Es geht doch! Zwei Tage nach der Niederlage in Straubing ringt der EHC RB München die Adler Mannheim nieder. Dabei geht es für die Red Bulls denkbar schlecht los.

Die Big Points sind eingetütet. Zwei Tage nach der knappen 1:2-Niederlage bei den Straubing Tigers zeigte der EHC RB München die richtige Reaktion und rang keinen Geringeren als den Tabellenführer und Vorjahresmeister nieder. Mit dem 5:2 (1:2, 3:0, 1:0) bremsten die Red Bulls die Adler Mannheim förmlich aus, die zuvor acht Mal in Folge gewonnen hatten

Der Start hätte aus EHC-Sicht kaum schlechter verlaufen können. Schon nach 32 Sekunden mussten Jerome Samson und Frederic St-Denis auf der Strafbank Platz nehmen. Nachdem Danny aus den Birken zunächst zwei Versuche abgewehrt hatte, war er gegen Sinan Akdag chancenlos - 0:1 (3.). Hinten riegelten die Adler derweil gut ab und ließen kaum Münchner Schüsse zu. Aus dem Nichts glichen die Red Bulls dann doch aus: Akdag war neben dem eigenen Tor nachlässig. Daniel Sparre luchste ihm die Scheibe ab und schob ein zum 1:1 (10.). Der Ausgleich gab den Hausherren vor 5970 Zuschauern - darunter rund 1200 aus Mannheim - spürbar Auftrieb. Umso bitterer die Entstehung des 1:2, als der EHC im Mitteldrittel zu nachlässig agierte und Glen Metropolit den Konter souverän vollendete (18.).

Lange war das Duell mit dem Vorjahresmeister auch im zweiten Abschnitt ausgeglichen, doch die Gäste agierten zunehmend lethargischer. So sorgten Mads Christensen (32.) und Jeremy Dehner im Powerplay (34.) binnen 117 Sekunden für die Führung. Vor der nächsten Pause ließ Jason Jaffray das 4:2 folgen – der EHC hatte die Partie endgültig gedreht. Doch die Adler ließen nicht locker, scheiterten nach Kontern durch Christoph Ullmann (41.) und Martin Buchweiser (43.) an aus den Birken. Auf der anderen Seite war Dominik Kahun erfolgreicher, als er in Überzahl locker zum 5:2 einnetzte (48.) und damit den Deckel drauf machte.

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