Freitag erstes Heimspiel gegen Davos

Der neue EHC im Teamcheck

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Hintere Reihe: Soetaert (Scout), Dallaire (Goalie- Coach), Regehr, Kettemer, Brückner, Lewis, Wozniewski, Boyle, Petermann, Bender, Dehner, Winkler (Business Manager Sport) Mittlere Reihe: Krekeler (Physio), Maier (Betreuer), Roe, Herpich, Merl, Brophey, Ritter, Holzmann, Kahun, Maurer, Wawroschek (Physio), Schreiber (Betreuer), Sohm (Physio) Erste Reihe: Hardy, Seidenberg, Christensen, Sparre, McIlvane (Co-Trainer), Jackson (Chef-Trainer), de Raaf (Co-Trainer), Hinterstocker, Barta, Wolf, Treutle.

München - Neue Saison, neues Glück. Nachdem der EHC RB München in der vergangenen Spielzeit bereits in den Pre-Playoffs gegen die Iserlohn Roosters ausschied, soll in der anstehenden so einiges anders gemacht werden.

Damit das gleich beim ersten Spiel – am 12. September bei den Hamburg Freezers – klappt, wurde einiges verändert. Allen voran bekamen die Münchner einen neuen Chefcoach: Erfolgstrainer Don Jackson (sechs DEL-Meisterschaften mit den Eisbären Berlin) ersetzte Pierre Pagé. Im Laufe des Sommers bastelte er, gemeinsam mit den Verantwortlichen des EHC, fleißig am neuen Team. Mit dem Dänen Mads Christensen, dem Kanadier Daryl Boyle und dem Deutschen Michael Wolf wechselten einige neue Gesichter an die Isar. Was von der Mannschaft zu erwarten ist? Die tz macht den EHC-Teamcheck.

Tor: Publikumsliebling und Ausnahmetorhüter Jochen Reimer wechselte vor der Saison nach Nürnberg und spielt dort zukünftig zusammen mit seinem Bruder Patrick. Im französischen Nationaltorhüter Florian Hardy ist es dem EHC gelungen, einen geeigneten Nachfolger zu verpflichten. Der 29-Jährige war Business Manager Sport Christian Winkler nachdrücklich bei der WM aufgefallen. Sein Back-up ist der Nürnberger Niklas Treutle (23), eines von Deutschlands größten Tor-Talenten. Er könnte – aufgrund der derzeitigen Verletzung von Hardy – zu Saisonbeginn sogar erste Wahl sein.

Verteidigung: Die Defensive gehörte zu den größten Problemen in der vergangenen Saison. 155GegentoreinderHauptrunde waren 2013/14 negativer Spitzenwert der Top-10-Teams. In dieser Spielzeit wollen einige Top-Verteidiger diese Schwierigkeiten beheben. Andy Wozniewski, Felix Petermann, Daryl Boyle und Jeremy Dehner sind nur einige Namen, die in dieser Saison zu großen Helden beim EHC Red Bull werden könnten. In München ist man sich jedenfalls sicher: Die jetzigen Abwehrspieler haben das Zeug dazu, sich unter die Besten der DEL zu spielen.

Sturm: Auch was die Offensive angeht, ist man in München zuversichtlich und gut aufgestellt. Königstransfer Michael Wolf, der als einer der besten deutschen Angreifer gilt, Neuzugang Mads Christensen und alte Bekannte wie Alexander Barta, Yannic Seidenberg, Ulrich Maurer und Martin Hinterstocker sollen für die nötige Offensiv-Gefährlichkeit sorgen. Insgesamt soll das Spiel im Vergleich zum vergangenen Jahr schneller werden, wobei Coach Don Jackson dabei von der Breite des Kaders profitieren könnte.

Wer sich vom neuen Team einen ersten Eindruck verschaffen will, sollte am Freitag in der Olympia-Eishalle vorbeischauen. Dort testet der EHC beim ersten Heimspiel um 19.30 Uhr gegen den Schweizer Rekordmeister HC Davos (30 nationale Titel).

Lena Meyer

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