Münchner schlagen Krefeld

Perfektes Wochenende für den EHC!

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Daniel Pietta (l.) und Garrett Roe.

München - Perfektes Wochenende für den EHC: Nach dem Sieg über die Adler Mannheim schlugen die Münchner auch noch die Krefeld Pinguine.

Perfektes Wochenende für den EHC RB München! Nach dem starken 5:4-Erfolg über die Adler Mannheim am Freitag legten die Bullen Sonntag Abend nach und schlugen die Krefeld Pinguine vor heimischer Kulisse mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0). München ist weiter Zweiter und zeigte beeindruckendes Defensiv-Verhalten.

Vor 3978 Zuschauern erwischten die Gäste aus Krefeld den besseren Start. Vasiljevs zog von der blauen Linie ab, Driendl hielt die Kelle rein. Abgefälscht und drin (4:07)! Im Anschluss zeigte der EHC, warum mit mit 91 Gegentoren die zweitbeste Defensive der Liga hat. Nachdem das kräftezehrende Pressing im Dezember nicht immer reibungslos funktioniert hatte, da einfach zu viele Spieler verletzt waren, macht sich im neuen Jahr deutlich bemerkbar, dass Coach Don Jackson wieder mehr Akteure zur Verfügung stehen. Mit Bender, Regehr, Kettemer und Boyle sind derzeit vier Top-Verteidiger fit. Verteidiger waren es auch, die in einer Koproduktion für den Ausgleich sorgten. Boyle scheiterte noch am stark reagierenden Pinguine-Goalie Duba, Matt Smaby stand goldrichtig und knallte die Scheibe ins Netz (10:21). Im zweiten Drittel arbeitete der EHC defensiv noch besser, was zur Folge hatte, dass Krefeld lediglich sechs Mal aufs Tor schoss – eine Leistung, die Don Jackson zu würdigen wusste: „Wir haben heute gut verteidigt. Das ist unser Spiel. Früh anzugreifen und den Gegner vom Tor weg halten.“ Vorne traf Techniker Barta nach 55 gespielten Sekunden in Abschnitt zwei nach einem Meckler-Pass zur Führung. Chancen zum 3:1 gab es einige, Roe und Co. scheiterten aber mehrfach am starken Duba.

Im Schlussdrittel bot sich den Zuschauern am Oberwiesenfeld ein ähnliches Bild wie zuvor. München dominierte und drängte auf das dritte Tor. Der Puck wollte aber nicht ins Netz – ein Umstand, der den EHC in den Schlussminuten noch einmal in Bedrängnis brachte. Smaby erhielt 35 Sekunden vor dem Ende eine Zwei-Minuten-Strafe und plötzlich drängten die Gäste auf den Ausgleich. Ein typischer Richie Regehr brachte dann in Unterzahl den erlösenden Siegtreffer: Krefeld nahm Duba vom Eis, um mit sechs Mann eine doppelte Überzahl zu schaffen. Regehr traf ins leere Tor zum Sieg. „Richie ist ein cleverer Spieler. Sehr offensivstark und als Special-Teamer sehr wertvoll für uns“, kommentierte Jackson das Emty-Net-Goal des Kanadiers, der mit zehn Toren und 24 Vorlagen der gefährlichste Verteidiger der Liga ist. 

Maxi Schmeckel

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