Zu Beginn des letzten Drittels

Vermeintlicher Feueralarm bei EHC-Spiel - über 6000 Zuschauer evakuiert

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Die lichten Ränge in der Eishalle kurz nach dem Auslösen des Feueralarms.

Während des Eishockey-Playoff-Halbfinal-Heimspiels des EHC München gegen die Eisbären Berlin gab es am Sonntagnachmittag einen Feueralarm. Über 6000 Menschen mussten evakuiert werden.

München - Gegen Mitte des letzten Drittels ertönte plötzlich ein lauter Feueralarm, gefolgt von einer Tonband-Aufsage, wonach die Zuschauer das Stadion verlassen sollten. Die Situation war zunächst unübersichtlich und die Information drang gar nicht zu den Eishockey-Spielern und den Schiedsrichtern durch. Rund eineinhalb Minuten wurde nach dem Feueralarm noch weitergespielt, erst dann wurden auch die Kufencracks bei gespielten 48 Minuten und 34 Sekunden beim Stand von 1:1 vom Eis geschickt.

Die 6142 Zuschauer in der ausverkauften Münchner Eishalle verließen in vorbildlicher Manier das Stadion. Unruhe oder gar Panik kam in keinem einzigen Moment auf. Nach etwa 15 Minuten wurde der Alarm aufgehoben und die Zuschauer durften in die Halle zurückkehren. Offenbar hatten Berliner Gästefans den Alarm durch das Einschlagen eines Feuermelders herbeigeführt. 

Die Münchner Cracks konnten mit der unerwarteten Pause offenbar besser umgehen als die Berliner. Durch einen Treffer von Kapitän Michael Wolf in der Verlängerung setzte sich der EHC mit 2:1 durch und erreichte die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Gegner dort wird entweder Nürnberg oder Wolfsburg.

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