In der Erfolgsspur

Neun Spiele, Neun Siege: Der EHC München ist Rekordhalter - deswegen ist das Team so stark

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Die Spieler des EHC München bilden ein eingespieltes Team.

Der EHC München zeigt in der DEL eine tadellose Leistung. Aus diesen sechs Gründen ist das Team derzeit nicht zu schlagen.

München - Neun Spiele, 27 Punkte. So entschlossen hat noch kein Team in der 25-jährigen Geschichte der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eine Saison eröffnet wie der EHC RB München. Die tz erklärt vor dem Spiel am Dienstag in der Champions Hockey League gegen Färjestad Karlstad aus Schweden (19.30 Uhr), warum der EHC so stark ist.

Tiefe im Kader: Ein wichtiges Anliegen von Trainer Don Jackson ist es, dass sich die Torschützen über möglichst alle Reihen verteilen. Gelassen reagiert der Amerikaner auf die Fußballreflexe der Reporter, wenn die anmerken, dass die Reihe mit den jungen Wilden mal nicht gescort habe. „Dann hatten wir einen anderen Block, der uns das Spiel gewonnen hat.“ Von den Stammspielern ist nur Verteidiger Andy Bodnarchuk ohne einen Scorerpunkt.

EHC München: John-Jason Peterka und Justin Schütz - zwei Spieler auf NHL-Level

Talent und Tempo: In John-Jason Peterka und Justin Schütz, 17 und 19 Jahre alt, hat der EHC zwei Spieler mit Aussicht auf eine NHL-Karriere. Diese beiden wie auch Maxi Daubner, 22, sind flott unterwegs, sie profitieren von den Möglichkeiten der Salzburger Akademie wie einer Skatemill (Schlittschuhlaufen auf einer Art Laufband) und den sommerlichen Skating-Camps.

Eingespieltes Team: Die ausländischen Zugänge Roy, Bourque, Parlett, Sanguinetti kannten europäisches Eishockey, ihre Verpflichtung war kein Risiko. Philip Gogulla fand sofort in den Scoring-Modus, weil er mit Patrick Hager einen Mittelstürmer zur Seite bekam, den er aus der Nationalmannschaft und gemeinsamen Jahren in Köln kennt.

EHC München: Siegeslust und kreiselnde Gegner spielen dem Team in die Karten

Siegeslust: Nach den Meisterschaften 2016, 17 und 18 hat der EHC als amtierender Vizemeister ein neues Ziel.

Günstige Spielverläufe: Im letzten Drittel lag der EHC noch nie zurück.

Kriselnde Gegner: Meister Mannheim leistete sich zu Beginn einige Aussetzer, die als Aspirant auf Platz drei (oder höher) gehandelten Kölner Haie schmieren auch wegen einer Verletzungswelle ab (Vorletzter, 16:29 Tore).

Im Achtelfinale der Champions Hockey League bekommt es der EHC mit einem Klub aus Weißrussland zu tun.

Günter Klein

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