So wollen Smaby & Meckler durchstarten

EHC-Neulinge: "Wir müssen genau so weitermachen" 

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Matt Smaby (l.) und David Meckler (r.) hatten sichtlich Spaß beim Füttern der Tauben und Enten.

München - David Meckler, vorher in Salzburg, und Matt Smaby, der in der vergangenen Saison einige Monate beim EHC spielte, sind die Neuen beim EHC. Im Interview stellen sich die zwei Neu-Bullen vor.

Sie sind die Neuen des EHC Red Bull München. David „Dave“ Meckler, vorher in Salzburg, und Matt Smaby, der in der vergangenen Saison einige Monate beim EHC spielte, verstärken die Münchner. Der Einstand? Erfolgreich: der höchste Heimsieg der Geschichte gegen Iserlohn (8:1) und ein Derbysieg in Augsburg (3:2). Die Vereinsführung, die am Mittwoch einen Sponsorenvertrag mit der Firma Osram verkündete, dürfte es freuen. Im Interview stellen sich die zwei Neu-Bullen vor.

Und, die Herren: Schon einmal Möwen gefüttert?

David Meckler (lacht): Nein, noch nicht. Aber es war lustig, das sollten wir mal wieder machen. Matt, was meinst du? Deinen Kindern könnte das gefallen!

Matt Smaby: Stimmt! Wir sind häufiger im Park spazieren. Nächstes Mal nehmen wir Brot mit.

Wie alt sind die beiden?

Matt Smaby: Meine Tochter ist drei und mein Sohn ein Jahr. Ein weiterer Grund, warum es so schön ist, wieder in München zu sein. Während meiner Zeit hier in der vergangenen Saison hat meine Tochter schon einige Freunde gefunden.

Und wie ist es für Sie selbst, wieder beim EHC zu sein?

Beim Debüt im EHC-Dress ­siegten Meckler & Co. mit 4:2 gegen Krefeld.

Matt Smaby: Ich freue mich! Schließlich kenne ich viele meiner Teamkollegen aus der letzten Saison. Wir haben eine tolle Gruppe von Spielern – sowohl menschlich als auch qualitativ. Dave und ich wurden sehr gut aufgenommen.

David Meckler : Das kann ich bestätigen! Die Mannschaft und Coach Don Jackson machen es uns leicht, uns einzufinden. Das ist – wenn die Saison schon in Gange ist – nicht selbstverständlich.

Inwiefern spielte Trainer Don Jackson eine Rolle bei Ihrer Entscheidung für den EHC Red Bull?

David Meckler : Eine große! Ich kenne den Coach ja bereits aus Salzburg. Und schon dort habe ich gern mit ihm trainiert und gearbeitet. Er hat ein tolle Persönlichkeit und ist ein sehr guter Trainer.

Matt Smaby: Ich habe eine Woche vor meiner Verpflichtung mit dem Coach telefoniert. Für mich war danach alles klar. Don Jackson sieht den einzelnen Spieler und legt Wert darauf, dass sich jeder wohlfühlt und auch individuell weiterentwickeln kann.

Und wie würden Sie sich selbst beschreiben?

David Meckler : Wow, das ist eine schwere Frage. Matt, leg du los!

Matt Smaby: Warum denn ich? Na gut. Ich bin ein ruhiger Typ, würde ich sagen, der aber auch ehrgeizig ist. Ich möchte mich immer verbessern. Die Freizeit verbringe ich mit meinen Kindern und meiner Frau. Momentan suchen wir eine Wohnung in München.

tz-Reporterin Lena Meyer traf die beiden EHC-Neuzugänge im Olympiapark.

David Meckler : Bei mir ist das ähnlich. Ich versuche immer, hundert Prozent auf dem Eis zu geben und dazuzulernen. Ansonsten ist es wichtig, das Leben nicht zu ernst zu nehmen, denke ich. Wenn ich den Kopf freikriegen möchte, bin ich viel mit meinem Hund unterwegs, einem Huskie. Ich freue mich schon, gemeinsam mit ihm München kennenzulernen.

Vor Ihnen liegt ein schweres Heimspiel gegen Köln…

David Meckler : Wir müssen genau so weitermachen. Das letzte Wochenende war gut, aber jetzt ist es Vergangenheit.

Matt Smaby: Genau, ich vergleiche das mit einer neuen, leeren Seite eines Buchs. Wir müssen nun umblättern und von neuem alles geben. Nur so klappt es. Aber ich denke, das ist allen klar.

Interview: Lena Meyer

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