Kunst auf dem Eis

EHC-Ass Maxi Kastner erklärt sein Tattoo

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Maxi Kastner trägt sein Tattoo seit dem 18. Lebensjahr.

München - Schon bald wird es für den EHC RB München in den Playoffs ernst. Einer, der für Eishockey lebt, ist EHC-Ass Maxi Kastner. Diese Liebe ließ er sich sogar auf dem Rücken verewigen.

Maxi Kastner wird sich zerreißen in den ersten Playoffs seiner Karriere. Eishockey ist seine Passion, die Liebe zu diesem Sport trägt der 23-Jährige sogar als Tattoo auf dem Rücken. In der Mitte dominiert ein Kopf. Eine alte Torhüter-Maske mit roten Markierungen, um sie etwas hervorzuheben. Gekreuzt wird sie von zwei Schlägern mit Speerspitzen an der oberen Kante. Hinzu kommen zwei Flaggen: die bayerische und die deutsche. „Weil ich in Bayern geboren bin und weil ich damals für die U18-Nationalmannschaft gespielt hab, worauf ich sehr stolz war“, sagt Kastner. Der Stürmer des EHC RB München erklärt der tz seine Tätowierung auf dem Rücken. „Ich trage meine Leidenschaft immer mit mir“, sagt der Garmischer.

Die Entwürfe für das kleine Kunstwerk, das er seit seinem 18. Lebensjahr mit sich trägt, hatte er selbst im Kopf. „An der Zeichnung hat es dann aber gehapert“, sagt er lachend. Also ließ er einen Profi heran. Neben seinem Geburtsjahr beinhaltet das Tattoo auch sein Lebensmotto: „Follow your dreams and don’t lose hope.“ – Folge deinen Träumen und verliere nicht die Hoffnung.

Maxi Kastner mit tz-Reporter Marcel Guboff.

Ganz so, wie es Kastner vorlebt. Seinem Traum folgt er mit dem Eishockey. Seine Hoffnung hat er auch nicht verloren, als er in dieser Saison gleich zweimal ausgebremst wurde. Im August fiel er wegen einer Schulterverletzung sechs Wochen aus, Ende Dezember wurde sein linker Knöchel operiert, Kastner war acht Wochen außer Gefecht gesetzt. „Die Pause hat mir sehr wehgetan“, erklärt er rückblickend und rät: „In so einer Situation zu viel nachzudenken sollte man gar nicht erst zulassen, denn der Kopf spielt eine wichtige Rolle. Wenn der Kopf nicht mitmacht, entwickelst du dich anders.“ Der Stürmer habe jedoch gelernt, damit richtig umzugehen. „Du musst dir sagen, dass es zum Sport dazugehört. Du musst damit rechnen, dass du mit einer Verletzung herauskommst. Aber ich habe mir beide Male gesagt, dass ich umso stärker wieder zurückkommen muss.“ Physisch. Aber eben auch mental. Seine Lehren: „Du kannst dem Negativen auch immer etwas Positives abgewinnen. Ich habe mich körperlich wieder etwas verbessert. Beintraining war nicht möglich, aber dafür Oberkörper. Du kannst deine Defizite ausmerzen. Der einzige Nachteil ist“, ergänzt er, „dass du nicht spielst.“

Doch diese Zeit hat Kastner erst einmal hinter sich gelassen. Gemeinsam mit Jerome Samson, John Rogl und Joachim Ramoser legte er vergangene Woche eine Extra-Schicht ein, um für die Playoffs bei 100 Prozent zu sein. „Ich war zwei Monate raus, da ist es klar, dass man noch etwas hinterherhängt“, meint Kastner. In der kleinen Gruppe ging es vor allem um den Spielmodus: 45 Sekunden Vollgas, kurze Pause, wieder 45 Sekunden. Immer und immer wieder. Eineinhalb Stunden lang. „So verinnerlichst du die Spieldauer und die Intensität noch besser“, sagt Kastner. Und darauf kommt es im Playoff-Modus schließlich an: „Wir wollen richtig angreifen.“ Um den Traum vom Titel zu leben.

Jetzt gegen Straubing

Am Dienstag um 19.30 Uhr geht es los im Olympia-Eisstadion am Oberwiesenfeld. Der EHC startet dann mit einem Heimspiel gegen die Straubing Tigers in die Playoffs (bei uns im Live-Ticker), als Erster der regulären Spielzeit haben sich die Münchner das Heimrecht ­gesichert. Gespielt wird im Modus „Best of seven“, das heißt: Fürs Weiterkommen sind vier Siege nötig. Berlin spielt am gleichen Tag gegen Köln, am Mittwoch gibt’s die Duelle Iserlohn – Nürnberg und Wolfsburg – Düsseldorf.

Wie Sie die DEL Playoffs 2016 live sehen können, erfahren Sie in unserem TV Guide. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos zu den DEL Playoffs 2016 zusammengefasst.

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