"Wir müssen besser aus der Kabine kommen"

EHC mit besserem Gefühl ins zweite Oly-Spiel gegen Berlin

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EHC-Kapitän Michael Wolf (l.) bejubelt seinen Rekordtreffer mit Dominik Kahun.

München - Der Derbysieg gegen Augsburg verschafft dem EHC Red Bull München Ruhe und Rückenwind für das Topspiel gegen Berlin. Erneut soll es eine Party in der Olympiahalle werden.

Eishockey-Party unter dem Zeltdach! Der EHC Red Bull München gewann am Samstag vor 9700 Zuschauern, darunter auch Oberbürgermeister Dieter Reiter, in der Olympiahalle gegen Augsburg mit 6:3 (3:1, 2:1, 1:1) und machte damit kräftig Werbung fürs zweite „Hockey Halleluja“-Spiel am Montag gegen die Eisbären Berlin (19.30 Uhr, ServusTV) - aber auch für sich selbst.

Gegen den Tabellenführer Eisbären Berlin soll der zweite Sieg in der Olympiahalle her. „Insgesamt müssen wir schauen, dass wir besser aus der Kabine kommen und den Berlinern nicht so viel Raum lassen, dass sie nicht gleich so viele Chancen haben“, fordert Wolf, der aber auch weiß: „Wir haben gezeigt, dass wir mit ihnen mitspielen und sie schlagen können. Wenn wir eine engagierte Leistung bringen, werden wir auch da eine Chance haben zu gewinnen.“ Das letzte Duell gewann der EHC mit 2:1.

An der extra für die beiden Partien errichteten temporären Eisfläche dürfte es nicht scheitern. Don Jackson bescheinigte den Eismeistern einen „guten Job“ und Michael Wolf prognostizierte, die Spielfläche werde „von Tag zu Tag noch ein bisschen besser, sodass wir gegen Berlin ein noch besseres Eis haben. Insgesamt war es mit Sicherheit nicht schlecht.“

Nicht schlecht - das trifft auch auf das Spiel der Münchner gegen Augsburg zu. Der Erfolg im ersten der beiden Spiele unter dem Zeltdach war hart erarbeitet. Vor allem in den ersten Minuten war den Hausherren die Anspannung ob der ungewohnten Kulisse deutlich anzumerken. „Wir waren nicht hundertprozentig im Spiel, Augsburg war die ersten Minuten etwas wacher“, sagte Kapitän Michael Wolf, der den EHC mit seinem Führungstor wachrüttelte. Zuvor hatten die Red Bulls Glück bei einem Lattenschuss des AEV. „Wenn in den ersten fünf Minuten das Glück nicht auf unserer Seite ist, hätte das Spiel anders ausgehen können“, gab Uli Maurer zu.

Tat es aber nicht. Yannic Seidenberg (13.), Keith Aucoin (19., 35.), Jason Jaffray (25.) und erneut Michael Wolf (60.) sicherten dem EHC den Derbysieg. „Die geblockten Schüsse und unser Penalty-Killing haben den Unterschied gemacht“, so Trainer Don Jackson. Aber: „Wir können mit dem Puck cleverer spielen, vor allem wenn wir führen.“

So feiern Derbysieger in der Olympiahalle! Sauber, EHC!

Posted by EHC München News on Samstag, 26. Dezember 2015

Etwas ganz besonderes war das zweite Tor von Wolf, denn damit löste Daniel Kreuzer (Düsseldorfer EG) mit nun 262 Treffern als DEL-Rekordtorschütze ab. "Wir sind beide noch aktiv, jeder will noch ein paar Tore schießen, deswegen kann sich da noch viel ändern", sagte Wolf. "Man darf nicht vergessen, dass Patrick Reimer auch noch mit dabei ist. Es ist ein Kampf, der vielleicht noch ein bisschen länger gehen kann."

EHC bezwingt Augsburg: Bilder aus der Olympiahalle

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Die Bedeutung des Erfolgs gegen Augsburg mit Blick auf das Berlin-Spiel, aber auch für die Stimmung und Eigenwerbung des EHC, hob Uli Maurer hervor: „Es war brutal wichtig, dass wir das erste Spiel hier gewonnen haben. Man hat am Anfang schon gemerkt, hier ist was Großes entstanden. Wenn man da mit einem Sieg startet, ist das schon ein besseres Gefühl.“

Und mit diesem besseren Gefühl soll nach den Siegen gegen Augsburg von 2011 und vom Samstag nun der dritte Sieg im dritten EHC-Spiel in der Olympiahalle folgen. Für das Topspiel am Montagabend gibt es übrigens nur noch wenige Restkarten.

Florian Weiß

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