Nach 0:2-Rückstand

EHC dreht Spiel gegen Schwenningen

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Sieg! Der EHC Red Bull München bezwingt die Schwenninger Wild Wings nach einem 0:2-Rückstand.

München - Der EHC RB München setzt seine Serie fort und lässt nach einer Niederlage einen Sieg folgen. Gegen Schwenningen hatte es aber lange nicht danach ausgesehen.

Das Aufblühen kam zum richtigen Zeitpunkt. Der EHC Red Bull München drehte einen 0:2-Rückstand und wendete zwei Tage nach dem 2:4 in Ingolstadt mit dem knappen 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)-Erfolg gegen die Schwenninger Wild Wings das erste Null-Punkte-Wochenende der Saison ab.

Nach 24 Sekunden hatte Jerome Samson aus der Drehung bereits den ersten Schuss abgegeben, aber zu unplatziert. Plötzlich waren es die Wild Wings, die die Münchner im eigenen Drittel einschnürten, ohne Kapital daraus zu schlagen. In der Phase, in der der EHC im Powerplay Druck ausübte, fiel der erste Treffer – für Schwenningen. Der Versuch des wegrutschenden Daryl Boyle, die Scheibe zu Daniel Sparre zu bringen, scheiterte. Die Gäste konterten eiskalt: Matthew Pelech startete, Ashton Rome schloss ab – 0:1 (8.). Zwei weitere Male wären sie auf ähnliche Weise erneut erfolgreich gewesen, doch Tim Bender machte es zu ungenau (11.), Daniel Schmölz wurde von Frederic St-Denis rechtzeitig gebremst (17.).

Die Red Bulls schafften es dagegen nur selten in die gefährliche Zone. Stattdessen wurden sie 51 Sekunden nach Beginn des zweiten Abschnitts erneut erwischt: Rome umkurvte Keeper David Leggio und schob zum 0:2 ein (21.). Ansonsten verstanden es die Gäste vor 3120 Zuschauern, die Münchner Offensive nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. So lange, bis sie binnen 34 Sekunden gleich doppelt zuschlugen. Erst bereitete Dominik Kahun den Anschluss mit einem Pass ins Zentrum auf Richie Regehr in 4:3-Überzahl vor (38.), ehe er selbst am kurzen Pfosten für das 2:2 (39.) sorgte.

Die Aufholjagd war damit längst nicht beendet. Die Red Bulls zeigten sich fortan von ihrer besseren Seite und ließen den Wild Wings kaum noch Luft zum Atmen. Doch erst in der 58. Minute war alles klar, als Mads Christensen durch das Zentrum schlenderte und die Scheibe zum Sieg im Tor unterbrachte.

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