EHC empfängt Pinguine

Red Bulls warnen vor Schlusslicht Krefeld

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Der EHC um Tobias Wörle und Headcoach Don Jackson empfängt die Pinguine aus Krefeld.

München - Der EHC Red Bull München empfängt am Freitag die Krefeld Pinguine. Auch wenn es gegen das Liga-Schlusslicht geht: Don Jackson und Co . warnen.

Es geht Schlag auf Schlag für den EHC München. Drei Tage nach dem 3:0 gegen Hamburg steht für die Red Bulls mit dem Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine (20 Uhr/Olympia-Eishalle) gleich die nächste Aufgabe an. Aber genau das scheint ihr Ding zu sein. 22 Punkte aus den vergangenen zehn Partien sind ein klares Ausrufezeichen. Doch all das will Don Jackson nicht zu hoch hängen. „Es kommt Großes auf uns zu“, sagt er mit Blick auf das Duell mit den Rheinländern.

Großes? Wenn es nach der Tabellen-Konstellation geht, sollten die Münchner gegen das Liga-Schlusslicht klarer Favorit sein. Zumal der EHC auch schon die ersten beiden Vergleiche mit den Pinguinen für sich entschied – wenn auch nur knapp mit 3:2 und 2:1. „Sie haben gute Spieler“, warnt Jackson und will sich vom Negativtrend nicht blenden lassen: „Denn sie haben auch schon einige Partien gewonnen. Und wir müssen sichergehen, dass sie es nicht gegen uns tun.“ Tobias Wörle ergänzt: „Wir dürfen keinen Gegner in der Liga unterschätzen.“

Die Platzierung habe also keine große Aussagekraft. „Das hat man vor zwei Spieltagen gesehen, als Krefeld den Mannheimern beim 4:7 lange Paroli geboten hatte“, warnt Wörle. Daher wollen die Red Bulls auch gar nicht so viel an ihrer Spielweise ändern – schließlich brachte die zuletzt Erfolg. Soll heißen: eine solide Defensive, nicht zu viel Risiko gehen, um Breakaways zu vermeiden, und vorne effektiv sein. „Wenn wir unser Spiel so weiter durchziehen, gibt es wenig Teams, die uns im Moment schlagen können“, sagt Andreas Eder selbstbewusst.

mg

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