Dritter Sieg im dritten Spiel

EHC sichert sich ersten Matchball gegen Straubing

+
Konrad Abeltshauser leitete mit seinem Treffer zum 1:0 den Sieg des EHC gegen Straubing ein.

München - Drittes Spiel, dritter Sieg. Der EHC Red Bull München baut seine Führung in der Viertelfinal-Serie gegen die Straubing Tigers souverän aus.

Es war eine erneute Machtdemonstration. Und eine souveräne obendrein. Kein Wunder, dass Don Jackson zu der Schlussfolgerung kam: „Das war unsere beste Leistung bisher“, schwärmte der Headcoach des EHC Red Bull München. Sein Team entschied auch das dritte Spiel der Playoff-Viertelfinale-Serie gegen die Straubing Tigers für sich und sicherte sich mit dem souveränen 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) den ersten Matchball. „Es war durch und durch ein Mannschaftssieg. Wir waren sehr stark in der Offensive und in der Defensive“, meinte der Trainer.

Dabei waren die Kontrahenten von Beginn an auf Betriebstemperatur, kämpften um jeden Zentimeter Eis. Doch es war der EHC, der die Partie stets dominierte und auf den frühen ersten Treffer drängte. Wenn die Tigers mal gefährlich waren, dann meist nur in Überzahl. So wie nach acht Minuten, als Maury Edwards plötzlich völlig frei mit der Scheibe war, die er beim Abschluss aber nicht richtig traf. Es blieb für lange Zeit der einzige Hauch von Gefahr für die Red Bulls, die ihre Überlegenheit nur kurz darauf in die verdiente Führung ummünzten. Pinizzotto kam über rechts und spielte quer an den langen Pfosten, wo Konrad Abeltshauser zum 1:0 vollstreckte (10.). Nahezu identisch entstand das 2:0: Wieder war es Pinizzotto, der mit Tempo anrauschte. Diesmal hieß sein Abnehmer Jerome Samson (14.).

Die Tigers fanden weiterhin kaum ein Mittel in der Offensive, weil der EHC einmal mehr kompakt und souverän verteidigte. Stattdessen gaben weiterhin die Red Bulls Gas: Im Powerplay erhöhte Mads Christensen auf 3:0 (22.), ehe er kurz darauf seinen Doppelpack schnürte (27.). Die Vorarbeit leistete Mauer in ähnlicher Manier wie zuvor Pinizzotto. Der Rest war überwiegend souveränes Verwalten der Führung, denn „nach dem zweiten Drittel haben wir etwas das Tempo herausnehmen können“, sagte Abeltshauser. Ohnehin war die Partie nicht so intensiv wie die ersten beiden Duelle. „Es war eher wie in einem regulären Saisonspiel, aber die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben“, meinte Christensen, der ebenso wie seine Kollegen bereits dem vierten Aufeinandertreffen entgegenfiebert: „Jetzt muss unbedingt der letzte Sieg her.“

Die DEL Playoffs 2016

Wie Sie die DEL Playoffs 2016 live sehen, erfahren Sie im TV Guide. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos zu den DEL Playoffs 2016 zusammengefasst.

Der EHC München im Finale der Playoffs

Spiel 1: EHC Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg

Spiel 2: Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München

Der EHC München im Playoff-Halbfinale

Spiel 1: EHC Red Bull München gegen Kölner Haie

Spiel 2: Kölner Haie gegen EHC Red Bull München

Spiel 3: EHC Red Bull München gegen Kölner Haie

Spiel 4: Kölner Haie gegen EHC Red Bull München

Spiel 5: EHC Red Bull München gegen Kölner Haie

Die Viertelfinal-Ticker zum Nachlesen

Spiel 1: EHC München gegen Straubing Tigers

Spiel 2: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 3: EHC München gegen Straubing Tigers

Spiel 4: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 5: EHC München gegen Straubing Tigers

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Red Bulls verpflichten dänischen WM-Verteidiger
Red Bulls verpflichten dänischen WM-Verteidiger
Meister-Verteidiger verlässt den EHC in Richtung Österreich
Meister-Verteidiger verlässt den EHC in Richtung Österreich

Kommentare