Nach mauem Beginn

EHC dreht auf und feiert Derbysieg gegen Ingolstadt

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Geburtstagskind Daniel Sparre (r.) und die Red Bulls feierten einen 6:3-Derbysieg gegen Ingolstadt.

München - Wieder Rückstand, aber diesmal gedreht. Der EHC München dreht gegen den ERC Ingolstadt zum richtigen Zeitpunkt auf und gewinnt das Derby.

Geschafft! Zwar lag der EHC München zunächst wieder hinten, doch diesmal drehten die Red Bulls zum richtigen Zeitpunkt auf – und damit auch die Partie. Gegen den ERC Ingolstadt feierte die Mannschaft von Headcoach Don Jackson einen verdienten 6:3 (1:2, 3:1, 2:0)-Sieg. "Die Jungs haben Größe gezeigt", lobte der Trainer. "Es war ein enges Spiel. Umso wichtiger war es, dass wir die Scheibe im Tor sehen konnten." 

Dabei hatte es für die Gastgeber begonnen wie schon so oft in dieser Saison. Sie waren optisch überlegen, ließen im gegnerischen Drittel jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen. Ingolstadt dagegen brauchte zwei gefährliche Konter und war binnen 67 Sekunden zweimal erfolgreich: Erst setzte sich Tomas Kubalik durch (13.), ehe Thomas Greilinger zum 0:2 vollstreckte (14.). Dem EHC gelang noch kurz vor dem Kabinengang der Anschluss, als Geburtstagskind Daniel Sparre einen Schlagschuss von Richie Regehr im Powerplay zum 1:2 verlängerte (19.).

Nur 61 Sekunden nach Wiederbeginn folgte der Ausgleich durch Dominik Kahun – schon wieder in Überzahl. Die Red Bulls waren daraufhin drückend, mussten allerdings mit einem Mann weniger das 2:3 durch Greilinger hinnehmen (30.). Es blieb ein kurzer Aussetzer: Regehr in Überzahl (32.) und Kahun (34.) schossen die Red Bulls vor 4230 Zuschauern erstmals in Führung – 4:3. Der EHC gab weiter Gas und ließ Ingolstadt kaum noch zur Entfaltung kommen. Das 5:3 durch Daryl Boyle sollte die Vorentscheidung sein. Den Schlusspunkt setzte Jason Jaffray (58.) mit einem Empty-net-Goal.

Für die Red Bulls geht es am Sonntag zu den Eisbären Berlin, die sich am Freitag mit 7:3 gegen die Augsburger Panther durchsetzten.

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