Neun Tore vor 13.600 Fans

EHC gewinnt verrücktes Spitzenspiel in Mannheim!

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Alex Barta (Mitte) schreit seine Freude heraus, Auswärtssieg bei Spitzenreiter Mannheim!

Mannheim - Klasse! Der EHC Red Bull München hat das absolute Topspiel der DEL bei Spitzenreiter Adler Mannheim gewonnen und verkürzt somit den Rückstand auf Rang eins.

Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel des 39. Spieltags der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beim Spitzenreiter Adler Mannheim knapp gewonnen. Der Tabellenzweite siegte gegen den Liga-Primus in einem hochklassigen und teilweise verrückten Spiel trotz einer starken Schlussoffensive der Gastgeber mit 5:4 (3:3, 2:0, 0:1). Vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP-Arena traf Nationalspieler Yannic Seidenberg doppelt für die Gäste. Der sechsmalige Meister hat trotz der Niederlage mit 85 Punkten nach wie vor einen komfortablen Vorsprung vor den Münchnern, die nun 76 Zähler auf dem Konto haben.

Niklas Treutle (l.) und Thomas Holzmann (r.) hindern Christoph Ullmann am Torschuss.

Die drittplatzierten Hamburg Freezers leisteten sich eine 2:3 (0: 1, 1:1, 1:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen, Marcel Müller schoss den entscheidenden Treffer. Die Pleite nutzte Titelverteidiger ERC Ingolstadt, um den Abstand auf die Hamburger (70) mit einem 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gegen den Tabellenvorletzten Schwenninger Wild Wings auf zwei Punkte zu verringern.

Die Iserlohn Roosters schlugen die Düsseldorfer EG deutlich mit 8:1 (4:0, 2:0, 2:1) und marschieren weiter im Gleichschritt mit Rekordmeister Eisbären Berlin, der sich 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers durchsetzte. Beide Klubs haben 66 Punkte auf dem Konto, Berlin liegt nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den Sauerländern auf Platz sechs.

Mit einem 5:4 (1:2, 2:2, 1:0, 1:0) n.V. gegen die Augsburger Panther verteidigten die Kölner Haie Rang zehn vor den Krefeldern, die allerdings mit 56 Punkten nur noch einen Zähler hinter dem letzten Pre-Play-off-Platz lauern.

Schlusslicht Straubing Tigers gewann 3:2 (1:0, 0:0, 1:2, 0:0) n. P. gegen die Grizzly Adams Wolfsburg.

SID

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