Werbedreh bei gefühlten -14 Grad Celsius

EHC-Stars leuchten auf der Zugspitze - Bilder und Video

Der EHC Red Bull München zeigt im Rahmen eines Werbedrehs für Osram sein Können auf der Zugspitze.
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Der EHC Red Bull München zeigt im Rahmen eines Werbedrehs für Osram sein Können auf der Zugspitze.
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Der EHC Red Bull München zeigt im Rahmen eines Werbedrehs für Osram sein Können auf der Zugspitze.

Garmisch-Partenkirchen / Ehrwald - Die Profis des EHC Red Bull München spielten am Dienstag auf der Zugspitze Eishockey - auf einer leuchtenden Eisfläche in leuchtenden Trikots. Das steckte dahinter.

Was sich am Dienstagabend auf der Zugspitze tat, hat wahrlich rekordverdächtige Dimensionen. Fünf Tonnen an Material wurden über die Tiroler Zugspitzbahn auf den Gipfel transportiert. Sechs Tage lang werkelten, tüftelten und schraubten 50 Arbeiter auf 2962 Metern Höhe, fünf lange Tage war die Terrasse am Münchner Haus für Besucher gesperrt. Und das alles für Werbeaufnahmen auf der extra präparierten höchsten Eishockey-Fläche, auf der je ein deutsches Team gespielt hat.

Acht Akteure des deutschen Eishockey-Meisters EHC Red Bull München, darunter mit Maximilian Kastner auch ein gebürtiger Garmisch-Partenkirchener, machten sich am Nachmittag mit dem Bus auf dem Weg ins Werdenfelser Land, um auf dem höchsten Berg Deutschlands Werbeaufnahmen für den Leuchtmittelhersteller Osram zu drehen. Anlass war das 110-jährige Jubiläum des Unternehmens. Das Spektakuläre: Sowohl die Trikots der Spieler, als auch die Schläger, die Helme, der Puck, die Tore und auch die etwa zwanzig auf zehn Meter große Eisfläche, die auf der Terrasse über dem Zustieg der Zugspitzbahn errichtet wurde, wurden mit LEDs zum Strahlen gebracht.

Kastner: „Das tut auch bisserl weh“

Für die Spieler gar nicht so einfach, bei -7 Grad Celsius (wegen des Windes gefühlte -14 Grad Celsius) eine lockere und souveräne Figur auf dem Eis abzugeben. „Wir sind eigentlich ganz warm eingepackt, aber das Schlimmste sind wirklich die Zehen und das Gesicht, das tut auch bisserl weh“, musste Maxi Kastner zugeben. Da helfen dann auch keine drei Paar Socken, die Mütze unter dem Helm, Spezialunterwäsche oder Thermoshirt. „Aber so eine Chance bekommt man nur einmal.“

Zusammen mit dem 23-jährigen Nationalspieler, der dank einer Förderlizenz in unregelmäßigen Abständen noch für seinen Heimatverein SC Riessersee spielen darf, zeigten Konrad Abeltshauser, Danny aus den Birken, Steve Pinizotto, David Leggio, Michael Wolf, Dominik Kahun und Jerome Flaake kaum beeindruckt von den Temperaturen vier Stunden lang ihr Können vor malerischer Kulisse. Der Ausblick von der Zugspitze – für Kastner ein einmaliges Erlebnis. „Da unten ist meine Heimat, die kann ich von hier aus sogar sehen. Das ist einfach unglaublich. Auch die Atmosphäre hier oben, was hier aufgebaut wurde, ist unglaublich. Das ist wirklich mega.“

Rettungsaktion für verschossene Pucks

Unglaublich war auch die „Rettungsaktion“ von Elisabeth Petz und Christian Spielmann von der Bergrettung Ehrwald, die die von den Profis in die Weiten der Alpen verschossenen Pucks wieder einzusammeln versuchten. Insgesamt standen zum Dreh zwölf Spezialpucks zur Verfügung. Elf davon flogen über die Brüstung, nur einen konnten die Bergsteiger in der Dunkelheit trotz ihrer Beleuchtung wiederfinden. Dennoch waren die beiden die heimlichen Helden des Tages.

Viel Spielerei sei bei diesem Event mit dabei, gab Stefan Hofmann zu, der Projektleiter textile Beleuchtung bei OSRAM. „Das, was wir heute sehen, sind alles Prototypen“, erklärte er. „Wir lernen heute sehr viel, was die Produkte, die in Kleidung und Puck integriert sind, aushalten.“ Künftig sollen Leuchtmittel in Kleidungsstücken die Sicherheit erhöhen, beispielsweise bei Wanderern, Mountainbike-Fahrern oder auch im Sport.

Zu sehen sein werden die aus dem Dreh resultierenden Filme (ein 30 sekündiger Spot, ein 90 sekündiger Imagefilm, sowie ein Making-Of) voraussichtlich Anfang Februar 2017 in den sozialen Netzwerken bei Heimspielen des EHC, der im April statt auf dem höchsten Punkt Deutschlands wieder auf dem deutschen Eishockey-Thron stehen möchten.

Florian Weiß

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