Vierte Niederlage gegen Straubing

Schon wieder! EHC patzt gegen Straubing Tigers

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Keith Aucoin (r.) und der EHC Red Bull München verloren auch das vierte Spiel gegen Straubing.

München - Die Konkurrenz liefert die besten Vorlagen, doch der EHC passt. Die Münchner scheitern auch im vierten Aufeinandertreffen an den Tigers aus Straubing.

Die gute Nachricht gab es vorweg: Der EHC RB München ist weiterhin Tabellenführer, weil die Verfolger Berlin (3:4 in Köln) und Iserlohn (2:5 in Ingolstadt) patzten. Die schlechte: Die Red Bulls verpassten es, den Vorsprung auszubauen. Denn mit dem 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) verloren sie auch das vierte Saison-Duell mit den Straubing Tigers. "Wir haben sehr viel richtig gemacht. Den einzigen Vorwurf, den wir uns machen müssen: Wir hätten die Scheibe noch näher zum Tor bringen müssen", sagte Kapitän Michi Wolf bei Servus.TV.

In einer temporeichen Begegnung gab der EHC überwiegend harmlose Schüsse ab, während die Tigers galliger wirkten, auf eine kompakte Defensive setzten und gefährlich konterten. Steven Zalewski staubte nach einem Patzer von Matt Smaby zum 0:1 ab (5.), ehe Connor James (6.) und Michael Connolly (9.) am Pfosten scheiterten. Die Gastgeber waren hingegen zu wenig zielstrebig – oder wie es Konrad Abeltshauser bei Servus.TV analysierte: „Wir sind oft zu ungeduldig.“

Die größte Münchner Möglichkeit vergab Tobias Wörle, der einen Schuss von Jeremy Dehner ans Aluminium lenkte (16.). Ansonsten ging es vor 4000 Zuschauern munter hin und her, Straubing riegelte weiterhin konsequent ab. Ein Versuch von Jason Jaffray prallte abermals am Aluminium ab (27.).

Während David Leggio einen durch Dehner verursachten Penalty von Blaine Down parierte (50.), schafften es die Münchner weiterhin nicht, ihr Chancenplus auszunutzen und die durchaus sehenswerten Spielzüge erfolgreich abzuschließen. Es hat an diesem Abend nicht sollen sein.

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