"Es fühlt sich gut an"

Mr. Samson dreht auf - und kündigt mehr an!

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Jerome Samson beim entscheidenden ­Penalty gegen Wolfsburg .

München - Eine Beinverletzung hatte den Kanadier nach seinem Wechsel vom EHC Biel kurzzeitig aus dem Rhythmus gebracht. Doch jetzt dreht Jerome Samson beim EHC richtig auf.

Das Wochenende hat seine Spuren hinterlassen, Jerome Samson musste sich einrenken lassen. Wenige Minuten später kam der Stürmer strahlend aus dem Physio-Raum. Kein Wunder, hatte er seinem EHC Red Bull München kurz zuvor mit seinem Penalty zum 4:3 gegen Wolfsburg zwei Punkte gesichert und durfte die Sieges-Humba vor der Fankurve anstimmen. Damit setzte er dem Doppel-Spieltag seine persönliche Krone auf, gehörte er doch schon beim 4:5 in Hamburg mit seinen ersten zwei DEL-Toren zu den besten Akteuren. „Es fühlt sich gut an“, sagte der 28-Jährige. Eine Beinverletzung hatte den Kanadier nach seinem Wechsel vom EHC Biel kurzzeitig aus dem Rhythmus gebracht. „Ich habe zwei Monate nicht gespielt und konnte mit meinem Knie nicht viel machen“, erklärte Samson. „Wir spielen hier ein anderes System. Es braucht Zeit, sich darauf einzustellen.“ Ähnlich argumentierte sein Coach Don Jackson: „Er kann es sehen und hören, aber es ist etwas Anderes, als es auf dem Eis umzusetzen.“

Doch das gelingt Samson jetzt besser, was Jackson aber nicht nur auf seine Treffer zuletzt reduziert: „Ich schaue nicht nur auf die Statistik, sondern darauf, wie sie spielen, wohin sie gehen und wie sie sich dem Wettbewerb stellen.“ Eine besondere Stärke des Stürmers? „Er hat gute Reaktionen mit dem Puck“, sagt der Trainer. „Aber es hilft vor allem, ihn in den Slot zu stellen, weil er weiß, wie er dort Räume schafft. In Hamburg hat er ein schönes Tor aus dem Slot erzielt und hatte im Powerplay auch mehrere Chancen von dort.“ Auch gegen die Grizzlys gelang es ihm, zwei Gegenspieler auf sich zu ziehen und seinen Kollegen – in dem Fall zweimal Richie Regehr – den Rücken freizuhalten, „so dass dieser mehr Zeit hat, um abzuschließen“, erklärte Samson. „Ich bekomme keine Punkte dafür, aber es fühlt sich gut an, auf dem Eis zu stehen und eine gute Rolle für diese beiden Tore zu spielen.“

Auch mit Maximilian Kastner und Joachim Ramoser läuft es besser. „Je mehr ich spiele, desto besser werde ich“, meint er. Die Fans hören es gerne.

mg

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