Am Freitag kommt es jetzt zum Spitzenspiel

Schlusslicht abgeschossen - EHC jetzt auf Rang zwei

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Konrad Abeltshauser, Tobias Wörle und Michael Wolf feiern.

München - Der EHC Red Bull München feiert ein Sechs-Punkte-Wochenende. Dem Erfolg in Mannheim am Freitag folgte am Sonntag ein Kantersieg gegen Krefeld. Das bedeutet den Sprung auf Rang zwei.

Der EHC Red Bull München hat sich durch ein Sechs-Punkte-Wochenende auf Rang zwei der DEL-Tabelle geschossen. Dem 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)-Erfolg am Freitagabend beim direkten Verfolger Adler Mannheim (der EHC gewann somit alle vier Hauptrundenduelle gegen den Meister) folgte am Sonntag ein ungefährdeter 6:1 (1:0, 4:0, 1:1)-Heimsieg gegen das Schlusslicht Krefeld Pinguine.

Dem insgesamt einem ereignisarmen ersten Drittel vor 3380 Zuschauern am Oberwiesenfeld, in dem Frédéric St-Denis erst spät die verdiente Führung für die Hausherren erzielte (18.), folgte ein wahres Torfestival in Abschnitt zwei. Tobias Wörle traf gleich zweimal in Unterzahl (24., 36.) und Yannic Seidenberg nutze eine doppelte Überzahl (26.) für die Red Bulls. Auch Frank Mauer, der am Freitag nach vier Monaten Verletzungspause sein Comeback feierte, trug sich in die Torschützenliste ein (33.). EHC-Neuzugang Konrad Abeltshauser glänzte zudem mit zwei Assists. Nach nur 69 Sekunden im Schlussdrittel erzielte Mauer seinen zweiten Treffer. Den Ehrentreffer für Krefeld schoss Christian Kretschmann (58.).

„Das war ein starkes Spiel“, sagte EHC-Coach Don Jackson. „Die drei Punkte waren wichtig.“ Im Gegensatz zum Spitzentrio ließ sein Team an diesem Wochenende keine Punkte liegen. Somit reisen die Red Bulls am Freitag als Tabellenzweiter zum Spitzenreiter Berlin.

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Florian Weiß

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