Vor 10000 Zuschauern

Das große Halleluja: EHC schlägt Primus Berlin

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Der EHC bezwang die Eisbären mit 3:0.

München - Das große Hallejula ist perfekt. Der EHC Red Bull München entscheidet auch das zweite Spiel in der Olympiahalle für sich. Nach dem Sieg gegen die Eisbären mischt der EHC wieder oben mit.

Die Laola schwappte durch die Arena, das große Halleluja war perfekt. Der EHC Red Bull München hat auch sein zweites Match in der großen Olympiahalle entschieden. Gegen den DEL-Primus Eisbären Berlin setzte sich das Team von Headcoach Don Jackson vor 10.000 Zuschauern mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) durch und mischt nun selbst wieder in der Spitzentruppe mit.

Dabei hatten die Gastgeber schon einige Stunden zwei Hiobsbotschaften hinnehmen müssen. Joachim Ramoser fiel aufgrund einer Oberkörperverletzung aus, kehrt aller Voraussicht aber noch in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurück. Nicht so gut sieht es bei Maxi Kastner aus. Der Stürmer wird am Dienstag wegen einer Beinverletzung operiert und acht Wochen fehlen.

Die Teamkollegen des fehlenden Duos machten ihren Job auf dem Eis vor 10.000 Zuschauern in der Olympiahalle derweil mehr als nur ordentlich. Anders als zwei Tage zuvor beim 6:3 gegen die Augsburger Panther starteten die Mannen von Jackson deutlich konzentrierter und lieferten sich mit dem Tabellenführer ein Duell auf Augenhöhe. Intensiv, aber ohne große Chancen, da sich die Kontrahenten weitgehend neutralisierten. Nach gut zehn Minuten gelang es dem EHC, den Druck kurzzeitig ein wenig zu erhöhen, nutzte seine Möglichkeiten durch Steve Pinizzotto (9.), Toni Söderholm (12.) oder Florian Kettemer (13.) jedoch nicht. Hinterher hatten es die Hausherren ihrem guten Penaltykilling zu verdanken, dass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging – und der Tatsache, dass Berlins Constantin Braun das Tor verfehlte (20.).

Deutlich mehr Zug war dann im zweiten Abschnitt drin – vor allem bei den Bullen. Jerome Samson verwertete einen Abpraller von Dominik Kahun zur Führung (22.), ehe Tobias Wörle 90 Sekunden später auf 2:0 erhöhte (23.). Die Teams gingen dazu wesentlich bissiger und hitziger zu Werke, allerdings gelang es den Berlinern dabei nicht, kaum Chancen zu kreieren. Samson (42.), Michi Wolf (44.) und Daryl Boyle (54./Latte) verpassten nach Wiederbeginn die mögliche Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Die Eisbären machten derweil weiterhin nicht den Eindruck, hier viel entgegenzusetzen zu können. Kahun (58./3:0) setzte noch den Schlusspunkt. Halleluja!

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