EHC feiert Sieg

EHC-Kapitän Wolf entscheidet intensives Spiel gegen Adler

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Die Roten Bullen feiern gegen  die Adler Mannheim den ersten Saisonsieg.

München - Der EHC Red Bull München feiert gegen die Adler Mannheim den ersten Saisonsieg. In den Schlusssekunden sorgt der Kapitän für die Entscheidung.

Michael Wolf setzte einen Schlussstrich unter die Zitterpartie. Während seine Roten Bullen in den letzten zwei Minuten in Unterzahl auf dem Eis standen, gingen die Adler Mannheim volles Risiko, nahmen den Goalie heraus, jedoch ohne Erfolg. Der Kapitän sorgte mit einem Empty-net-Goal für den 4:2 (2:0, 0:1, 2:1)-Erfolg des EHC Red Bull München gegen den Vorjahres-Meister. „Es war ein intensives Spiel, das für für uns entschieden haben, daher ist die Stimmung gut“, sagte Chefcoach Don Jackson.

Tatsächlich ging es gleich von der ersten Sekunden heiß her auf dem Eis. Allerdings auch noch etwas krampfhaft. Die Roten Bullen verstanden es nicht, ihr Powerplay in Treffer umzumünzen. Zu viele technische Fehler verhinderten einen erfolgreichen Abschluss – oder aber die Genauigkeit wie etwa bei zweimal Frank Mauer (9. und 13.). Dann wurde heftig ausgeteilt: Weil Steve Pinizzotto sich einen Schlag von Denis Reul nicht gefallen lassen wollte, packte er die Fäuste aus und schlug auf seinen Kontrahenten ein, der blutend das Eis verließ, während Pinizzotto mit einer 2+2+10-Minuten-Strafe noch glimpflich davonkam. Doppelte Unterzahl überstanden, packte Wolf einen strammen Schuss von der blauen Linie aus – 1:0 für die Bullen (17.).

Die Führung brachte den Gastgebern vor 4850 Zuschauern mehr Sicherheit. Hinten ließen die kaum etwas zu, und vorne gelang Frédéric St-Denis das 2:0 (20.). Doch kurz nach dem Seitenwechsel schlug der Vorjahres-Meister zurück: Glen Metropolit schaltete St-Denis aus und netzte trocken in den Winkel zum 2:1 ein (23.). München hatte derweil vorne weiterhin Pech: Der Pfostenschuss von Toni Söderholm (33.) war bereits der dritte Alu-Kracher des EHC. Hinten verteidigte die Roten Bullen in mehrfacher doppelter Unterzahl aufopferungsvoll.

EHC-Star Pinizzotto brach Mannheims Reul den Kiefer

Toni Söderholm staunte nicht schlecht und braucht einige Zeit, ehe er realisiert hatte, dass er die Scheibe aus der Distanz vorbei Adler-Goalie Dennis Endras zum 3:1 in die Maschen drosch (47.). Und das war zu diesem Zeitpunkt keinesfalls unverdient, denn die Hausherren hatten das Geschehen nach wie vor weitgehend im Griff. Doch der Jubel war gerade erst verklungen, ehe Metropolit nur 26 Sekunden später wieder den Anschluss herstellte (3:2/48.). Am Ende setzten die Adler alles auf eine Karte – vergebens.

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