Kurpfälzer gleichen Halbfinal-Serie aus

EHC unterliegt Mannheim - Zweifelhafter Adler-Treffer lässt Spiel kippen

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Der überragende Dennis Endras im Adler-Tor hielt sein Team gegen die Münchner mit Stürmer Brooks Macek im Spiel.

Ausgleich in der Halbfinal-Serie der Playoffs, der EHC Red Bull München verliert Spiel zwei bei den Adler Mannheim. Der Wendepunkt war ein zweifelhafter Treffer der Hausherren.

Die Adler Mannheim haben den deutschen Meister Red Bull München niedergekämpft und im Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für den Ausgleich gesorgt. Mannheim gewann am Samstag das erste Spiel in eigener Halle mit 4:2 (1:1, 0:0, 3:1), in der Best-of-seven-Serie steht es nun 1:1. Den Spielverlauf gibt es im Live-Ticker von mannheim24.de zum Nachlesen.* Weiter geht es am Montag in München (18.15 Uhr).

Ein Doppelschlag innerhalb von nur 52 Sekunden drehte vor 13.600 Zuschauern im Schlussdrittel das Spiel für die Adler, Christoph Ullmann und Luke Adam (beide 53.) trafen rund sieben Minuten vor der Sirene. Beim Ausgleich von Ullmann mussten die Schiedsrichter minutenlang den Videobeweis bemühen, da eine Torhüterbehinderung durch den Torschützen im Raum stand. Zur Freude der Mannheimer wurde der Treffer gegeben, alle Zweifel konnten aber nicht ausgeräumt werden. Marcus Kink sorgte mit einem Treffer aufs leere Tor (60.) für den Endstand.

Lesen Sie auch: Playoffs der DEL 2018: Termine, Spielplan, Ergebnisse und Regeln im Überblick.

"Ich bin der Meinung, dass wir noch besser spielen können, aber ein Sieg ist ein Sieg", sagte Mannheims David Wolf bei Telekom Sport: "Jetzt fahren wir mit Selbstvertrauen nach München. Wir wissen, was die können, aber der Erfolg heute war verdient."

Mannheim war schon nach 39 Sekunden durch Thomas Larkin in Führung gegangen, Yannic Seidenberg (18.) und Jason Jaffray (41.) drehten das Spiel aber zunächst für den Titelverteidiger.

München hatte den Halbfinal-Auftakt auf eigenem Eis am Donnerstag mit 4:2 gewonnen, zur Geschichte des Spiels wurde allerdings ein brutaler Ellenbogencheck von Münchens Steven Pinizzotto gegen den Kopf des Olympia-Helden Matthias Plachta. Der Gefoulte fehlte am Samstag aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung, Pinizzotto wurde vom DEL-Disziplinarausschuss für fünf Spiele gesperrt. "Das ist auch ein Sieg für Matthias", sagte Torschütze Adam.

SID mit fw

*mannheim24.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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