Zweite Niederlage in Folge

Bulls glücklos im Penaltyschießen: Niederlage gegen Schwenningen

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Uli Maurer und die Red Bulls kassierten die zweite Pleite an diesem Wochenende.

München - Der EHC Red Bull München verliert auch das zweite Spiel am Wochenende. Die Bulls verlieren gegen die Schwenninger Wild Wings im Penaltyschießen. Die Aufholjagd kam schlichtweg zu spät.

Im Schongang geht es eben nicht! Die Red Bulls retteten sich mit einem guten Schlussdrittel zwar ins Penaltyschießen, hatten da aber das Nachsehen. Somit sicherte Ashton Rome den Schwenninger Wild Wings mit dem entscheidenden Schuss die ersten zwei Punkte dieser Saison, während für den EHC zwei Tage nach der 2:5-Pleite bei den Straubing Tigers mit dem 4:5 (1:0, 1:3, 2:1, 0:0, 0:1) die nächste Niederlage zu Buche stand.

Headcoach Don Jackson hatte schon vor der Partie für eine Überraschung gesorgt, indem er Lukas lang anstelle von Danny aus den Birken ins Tor beorderte. Und der 29-Jährige machte seine Sache mehr als ordentlich. Hielt, was er halten musste. Verhinderte nach einem Missverständnis in der Münchner Defensive den ersten Treffer der Gäste, indem er den Puck nach einem Drei-Meter-Versuch von Philipp Schlager unter sich begraben hatte (18.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Red Bulls bereits dank Daniel Sparre (12.). Allerdings was es insgesamt eine äußerst zähe Angelegenheit, die sich auf dem Eis abspielte. Nach Möglichkeiten von Ulrich Maurer (5.) und Mads Christensen (9.) plätscherte die Begegnung eher vor sich her, als dass sie den 2617 Zuschauern im Olympia-Eisstadion hohe Eishockey-Unterhaltung geboten hatte. Dass Florian Kettemer – nachdem er sich gegen drei Gegenspieler durchgesetzt hatte – das 2:0 auf dem Schläger hatte (14.), war einer der wenigen Höhepunkte.

Das sollte sich rasch ändern - wenn auch nicht nach Gefallen des EHC. 64 Sekunden nach Wiederbeginn vollendete Toni Ritter einen Konter zum 1:1. Während Kettemer die direkte Antwort verpasste (23.), zeigten die Wild Wings, wie es besser geht. Binnen exakt einer Minute erhöhten Matthew Pelech mit einem unglücklich abgefälschten Schlagschuss (26.) und Simon Danner (27.) auf 1:3. Jackson reagierte, brachte aus den Birken für Lang ins Tor. Letzterer war bei seinem DEL-Debüt an allen Gegentoren machtlos, vielmehr sollte die Aktion wohl als Hallo-Wach-Effekt für den Rest der Truppe dienen. Immerhin mit einem Teil-Erfolg. Die Schuss-Ausbeute blieb weiterhin ausbaufähig, doch immerhin verwandelte Jason Jaffray einen Penalty sicher zum 2:3-Anschluss (33.). Ansonsten verstand es Schwenningen nach wie vor gut, den Spielaufbau des EHC zu zerstören.

Im Schlussspurt nahm die Partie dann doch noch einmal an Fahrt auf: Die Roten Bullen drückten kräftig aufs Gaspedal und belohnten sich mit dem 3:3 durch Frédéric St-Denis (47.). Aber die Freude währte nicht lange: Nur zwölf Sekunden später war Schlager auf Schwenniger Seite erfolgreich – 3:4. 153 Sekunden vor dem Ende gelang Sparre der erneute Ausgleich, beim weiteren Powerplay fand der EHC in Schwenningens Goalie Joseph MacDonald mehrfach seinen Meister.

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