Heimserie gerissen

EHC: Schwarze Serie gegen Straubing hält an

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Münchens David Leggio musste gegen die Straubing Tigers dreimal hinter sich greifen.

München - Nach sieben Heimsiegen in Folge verliert der EHC RB München wieder vor heimischer Kulisse. Gegen die Straubing Tigers sind die Bullen in dieser Saison weiterhin sieglos.

Nein, die Straubing Tigers gehören weiterhin nicht zu den Lieblingsgegnern des EHC RB München. Auch das dritte Duell mit den Niederbayern verloren die Red Bulls. Nach zuletzt sieben Heimsiegen in Folge mussten sie eine knappe 2:3 (0:1, 2:2, 0:0)-Niederlage gegen die Niederbayern einstecken.

Es war lange eine zähe Angelegenheit. Der EHC war zwar um Spielkontrolle bemüht, tat sich gegen defensiv kompakte Straubinger jedoch sichtlich schwer. Auch im Powerplay offenbarten die Münchner abermals Probleme, schoben sich die Scheibe meist nur hin und her. Stattdessen tauchten die Gäste nach Kontern hier und da gefährlich vor dem von David Leggio gehüteten Gehäuse auf. Doch der Goalie hatte etwa beim Versuch von Sean O'Connor keine Mühe (8.). Auf der anderen Seite nutzten die Red Bulls ihre wenigen Möglichkeiten, die sie dann doch hatten, nicht. Die wohl dicksten vergaben Daniel Sparre aus zwei Metern (13.) und Mads Christensen (18.). Kurz vor der Pause mussten die Hausherren vor 5140 Zuschauern noch den Rückstand hinnehmen: Leggio ließ den Versuch von Thomas Brandl nach vorne abprallen, wo Martin Hinterstocker zum 0:1 abstaubte (20.).

Es war die Sorte von Treffer, der dem Duell guttat. Beide Teams agierten nun mit offenerem Visier sowie mehr Feuer – und plötzlich war der EHC auch in Überzahl erfolgreich. Nach einem klasse Spielzug von Jason Jaffray netzte Keith Aucoin zum 1:1 ein (33.). Den von Connor James verwerteten Abpraller in numerischer Überlegenheit (34.) egalisierte erneut Aucoin im Powerplay (35.) – 2:2. Als Jerome Samson noch auf der Strafbank gesessen hatte, vollendete Steven Zalewski einen mustergültigen Breakaway zum 2:3 (39.) - nachdem Christensen zuvor die Führung für die Bullen verpasst hatte.

Im Schlussabschnitt gab es nur noch ein Mittel: das Tor der aufopferungsvoll kämpfenden Tigers unter Dauerbeschuss zu setzen. Doch auch das war von überschaubarem Erfolg gekrönt. Ganz gleich ob Christensen (42., 47.), Jaffray (49.), Kapitän Michi Wolf (52.) oder Sparre (56.) - der Puck wollte einfach nicht mehr über die Linie.

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