Jetzt heißt's kämpfen!

Wieder verloren! EHC München droht das frühe Aus

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Der EHC Red Bull München hat auch das zweite Spiel der Viertelfinal-Serie in Wolfsburg verloren.

Wolfsburg - Die Aufholjagd kam zu spät! Der EHC München hat auch das zweite Match des Playoff-Viertelfinales (Best-of-seven-Modus) verloren.

Beim 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) der Roten Bullen bei den Grizzly Adams Wolfsburg scheiterte das Team von Trainer Don Jackson an seinen eigenen individuellen Fehlern, der mangelnden Chancenverwertung und der Effektivität der Niedersachsen.

Ohne Top-Scorer Garrett Roe, der wegen einer Beinverletzung in München geblieben war und das Lazarett auf zehn Spieler erhöhte, musste der EHC einen frühen Rückschlag hinnehmen: Schon nach vier Minuten zappelte der Puck das erste Mal im Netz. Die Defensive schlief kollektiv, als sie einen langen Pass auf Wolfsburgs Nick Schaus zuließ. Goalie Florian Hardy blockte den Schuss ab, musste sich nach dem Abpraller von Marco Rosa aber doch geschlagen geben.

Die Jackson-Truppe zeigte in puncto Körpersprache zwar einen besseren Auftritt als am Mittwoch, hatte jedoch Schwierigkeiten mit der härteren Gangart der Niedersachsen, die die Münchner früh im eigenen Drittel unter Druck setzten. Damit hatten die Gäste Mühe, das Spiel aufzubauen.

Nach kurzer Drang-Phase der Grizzlys steigerten sich auch die Bullen, duellierten sich nun auf Augenhöhe, bis ein dicker Patzer folgte. Daniel Sparre versuchte, die Scheibe im eigenen Drittel über Brent Aubin zu lupfen – und scheiterte kläglich! Der Wolfsburger hielt drauf, Hardy wehrte ab, Tyson Mulock setzte nach; 0:2 (29.). Doch es war wohl ein Weckruf im richtigen Moment: Sparre machte seinen Fehler wieder gut und verkürzte im Powerplay auf 1:2 (32.). Mit Ablauf einer Unterzahl schockte Tim Hambly die Gäste mit dem 1:3. Der EHC kämpfte noch einmal gegen den Rückstand an, doch mehr als das Überzahl-Tor durch Richie Regehr (59.) war nicht mehr drin.

Marcel Guboff

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker.

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