Niederlage bei den Haien

Bullen scheitern in Köln im Penaltyschießen

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Ulrich Maurer und der EHC Red Bull München kehren mit einem Zähler aus Köln zurück.

Köln - Die Roten Bullen liefern sich bei den Kölner Haien einen harten Fight, zeigen aber im entscheidenden Moment Schwächen. Schon am Sonntag wartet der nächste Krcher auf den EHC.

Das Penaltyschießen gehört offenbar weiterhin nicht zu den Stärken der Roten Bullen. Der EHC RB München hatte bei den Kölner Haien nach einem kampfbetonten und ausgeglichenen Duell das Nachsehen und verlor im Shootout 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1). Frederik Eriksson hatte den entscheidenden Schuss verwandelt, während alle drei EHC-Schützen erfolglos blieben. Der eine Zähler dürfte nur ein kleiner Trost für die Truppe von Chefcoach Don Jackson sein.

Jason Jaffray traf für die Bullen zum 1:0 (10.), nur vier Minuten später glich Philip Gogulla aus. Sinnbildlich für die gesamte Partie: 11:5 Schüsse sprachen im ersten Drittel für den EHC, aber Köln hatte einen starken Gustaf Wesslau im Tor. Der Goalie parierte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs nach eine Großchance von Jaffray und hielt die Haie mehrfach in der Begegnung. Doch auch Danny aus den Birken ließ sich an anderer Wirkungsstätte nicht bezwingen – auch dann nicht, als der EHC eine 3:5-Unterzahl zu überstehen hatte (27.).

Gedanklich wohl noch in der Kabine, kassierten die Münchner 27 Sekunden nach Wiederbeginn den Rückstand: Daryl Boyle befand sich im Tiefschlaf, und Johannes Salmonsson bedankte sich mit dem 1:2 aus Sicht des EHC. Dominik Kahun suchte direkte Antwort, traf aber nur den Pfosten (42.). München kämpfte weiter und belohnte sich in Person von Steve Pinizzotto Sparre mit dem verdienten Ausgleich zum 2:2 (50.) - bis dem EHC das Penaltyschießen in die Quere kam.

Sonntag gegen Adler Mannheim

Schon am Sonntag geht es für die Bullen hochklassig weiter. Im Olympia-Eisstadion kommt es zum Duell mit Vorjahres-Meister Adler Mannheim (16.30 Uhr). Frank Mauer steht damit gleich das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub an, für den er acht Jahre als Profi auf dem Eis stand und auch aus der dortigen Talentschmiede entstammt. „Es ist ungewohnt für mich, nach einer so langen Zeit jetzt gegen die Adler zu spielen“, sagt der 27-Jährige zur tz. „Aber ich freue mich riesig, die alten Gesichter wiederzusehen.“ Während der Spielzeit auf dem Eis soll die Freundschaft aber kurzzeitig ruhen:. „Natürlich hoffe ich auf eine gute Leistung von uns als Team“, meint der Nationalstürmer. „Aber auch von mir, damit ich meinen Teil dazu beitragen kann, die Adler zu schlagen.“

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