Für Kampf nicht belohnt

In der Overtime: EHC muss sich Nürnberg geschlagen geben

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Keith Aucoin und der EHC RB München hatten gegen die Ice Tigers in der Overtime das Nachsehen.

München - Ärgerlich! Der EHC dreht das kampstarke Spiel gegen die Ice Tigers aus Nürnberg, muss sich dann aber doch mit nur einem Zähler begnügen.

Das Auf und Ab beim EHC München geht weiter. Fünf Tage nach dem 7:2 in Augsburg verpassten die Red Bulls den vollen Lohn für ihren Einsatz und verloren das Derby gegen die Ice Tigers Nürnberg mit 3:4 (1:1, 0:0, 2:2, 0:1) nach Verlängerung.

Kaum hatte Jerome Samson Platz genommen, um eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis abzusitzen, netzte Daniel Heatley zum 0:1 ein (7.). Doch der EHC fand immer besser herein und egalisierte durch Mads Christensen zum 1:1 (18.) aus. Im zweiten Abschnitt betrieben die Gastgeber vor 4170 Zuschauern ordentliches Forechecking, wogegen sich die Ice Tigers allerdings zu wehren wussten.

Umso torreicher ging es ins Schlussdrittel: Erst traf Patrick Reimer für Nürnberg, 24 Sekunden später antwortete Daniel Sparre mit dem 2:2 (42.), bei dem es dank David Leggio erst auch geblieben war: Der Goalie hielt stark gegen Reimer und Yasin Ehliz (49.), während Florian Kettemer für die erste EHC-Führung (3:2/50.) sorgte. Die hielt aber nicht lange: Heatley glich zum 3:3 aus (59.), ehe Casey Borer in der Overtime für die Entscheidung zugunsten der Gäste sorgte.

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