Platz drei hergegeben

Nicht effektiv genug - EHC verliert in Düsseldorf

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Tobias Wörte (r.) erzielte den einzigen Münchner Treffer in Düsseldorf.

Düsseldorf - Der EHC RB München verpasst es, den Sieg gegen Krefeld zu vergolden. In Düsseldorf scheitern die Red Bulls an ihrer Chancenverwertung.

„Diese Partie wird einiges über unser Team sagen“, hatte Don Jackson vor der Auswärtsaufgabe seines EHC Red Bull München bei der Düsseldorfer EG gesagt. Die erste und offensichtliche Erkenntnis: Das Team vom Oberwiesenfeld hat bei der 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)-Niederlage bei der DEG wieder Punkte auf die Spitze eingebüßt und Rang drei im direkten Duell an die Rheinländer verloren.

Die Partie war lange arm an Höhepunkten, ehe die EHC-Defensive den Gastgebern Durchlauf gewährte und somit in Unterzahl den Rückstand durch Norman Milley (13.) hinnehmen musste. Vor dem 0:2 verteidigte Toni Söderholm zu forsch und brockte seinem Goalie Danny aus den Birken damit eine 0:2-Situation ein, in der er gegen Alexander Preibisch (19.) machtlos war . Nach einem erneuten Powerplay-Tor durch Manuel Strodel (30.) drehten die Red Bulls allmählich auf und verkürzten durch Tobias Wörle auf 1:3 (38.). Das größte Problem der Münchner war die Chancenverwertung: Bei 15:3 Schüssen im zweiten sowie 11:4 im letzten Drittel ist die Ausbeute schlichtweg zu wenig. Den Schlusspunkt setzte Eduard Lewandowski per Empty-Goal-Treffer (60.).

Dabei hatte der EHC nach dem 6:2 am Freitag gegen die Krefeld Pinguine noch eben jene Offensive gelobt. Schließlich gab es bei sechs Treffern gleich sechs Torschützen mit Daniel Sparre, Jerome Samson (Jackson: „Er ist on fire!“), Daryl Boyle, Jason Jaffray, Mads Christensen und Ulrich Mauer. „Dabei hatten sich die Münchner jedoch nicht mit Ruhm bekleckert. „Es war nicht unser bestes Spiel“, räumte Christensen ein. Aber danach fragt am Ende keine mehr. „Es ist wichtig, dass nicht nur ein, zwei Spieler funktionieren, sondern die ganze Mannschaft“, erklärte Kapitän Michi Wolf. Yannic Seidenberg ergänzte: „Wir haben eine gute Tiefe im Kader. Es ist immer gut, wenn Spieler, die länger nicht getroffen haben, mal wieder ein Tor erzielen und der Knoten platzt. So sind wir schwerer auszurechnen.“

Die Düsseldorfer knackten die Formel dennoch, standen über weite Strecken der Partie sicher. Damit verpassten es die Red Bulls, die drei Zähler vom Freitag zu vergolden. Schließlich hatten mit Berlin, Iserlohn und Düsseldorf die drei übrigen Klubs aus dem Spitzen-Quartett Federn gelassen. Am Sonntag war es dann allein der EHC, der aus dieser Gruppe nicht punktete: Die Eisbären bezwangen Augsburg 4:2, und die Roosters fertigen Köln mit 6:1 ab.

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Die Viertelfinal-Ticker zum Nachlesen

Spiel 1: EHC München gegen Straubing Tigers

Spiel 2: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 3: EHC München gegen Straubing Tigers

Spiel 4: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 5: EHC München gegen Straubing Tigers

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