Alle heiß aufs Hockey Halleluja

EHC-Stars freuen sich auf den Hexenkessel Olympiahalle

München - Der Umzug des EHC Red Bull München in die Olympiahalle steht kurz bevor. Zwei Spieler waren bereits beim ersten Gastspiel unter dem Zeltdach 2011 dabei und erinnern sich.

Am zweiten Weihnachtstag ist es also endlich so weit. Drei Monate nach der offiziellen Ankündigung von „Hockey Halleluja“ wird der EHC Red Bull München sein erstes von zwei DEL-Spielen in der Olympiahalle bestreiten. Die Vorfreude rund um die Red Bulls ist spürbar. In der Stadt hängen große Ankündigungsplakate und sogar Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich für dieses Ereignis angekündigt.

Sie kennen die Atmosphäre der Olympiahalle beim Eishockey schon von 2011: Uli Maurer (l.) und Daryl Boyle.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Eishackler vom Oberwiesenfeld in der großen Halle antreten. Am 30. Dezember 2011 hieß der Gegner unter dem Zeltdach wie am kommenden Samstag Augsburger Panther. Damals siegte der EHC vor ausverkauftem Haus mit 5:0! Noch heute schwärmen die Fans von dem Event. In den Reihen des EHC sind nur zwei Akteure, die die Partie damals als Spieler auf dem Eis miterlebt haben – wenn auch als Gegner. Uli Maurer traf damals zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Hausherren, Daryl Boyle ging damals mit dem AEV unter. „Es war schön, auch ein Teil dieses Events gewesen zu sein“, sagt Boyle im Interview auf der EHC-Homepage mit Blick auf die Klatsche damals. „Wir hatten zwar viele Augsburger Fans mit dabei, aber München hat seine Anhänger besser mitgerissen. Es war extrem laut und sicherlich wird es auch wieder extrem laut werden.“

Teamkollege Maurer weiß auch, warum. „Die Olympiahalle ist aufgebaut wie ein Hexenkessel“, erklärt das EHC-Urgestein. „Es gibt keine Ränge, sondern eine durchgehende Tribüne, einmal rundherum. Die Fans stehen ohne Unterbrechung zusammen und können Stimmung machen. Das ist das Besondere.“

Bilder: Olympiahalle wird zur EHC-Arena

Bilder: Olympiahalle wird zur EHC-Arena

Damit das Duell mit Augsburg am 26. Dezember als auch das Duell mit DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin am 28. ein voller Erfolg wird, testen die Red Bulls die Eisfläche vorab. „Wir werden am 25. Dezember, also einen Tag vor dem Spiel gegen Augsburg, dort trainieren und uns schon einmal an das Eis und das Drumherum gewöhnen“, verrät Boyle.

Die Generalprobe für das Derby gegen Augsburg ging in Schwenningen am Dienstag Abend mit 2:4 verloren. Davor aber gewannen die Red Bulls viermal in Folge. Und auch in der Olympiahalle sollen die EHC-Fans jubeln können, denn Augsburg ist kein normaler Gegner, wie Maurer weiß: „Wenn wir verlieren, kriegen wir das zu spüren, gewinnen wir, sind alle sehr glücklich.“

Rubriklistenbild: © GEPA Pictures

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