Machen die Red Bulls gegen Köln alles klar?

EHC will Final-Ticket lösen: "Fuß nie vom Gas nehmen"

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So feiern Sieger: Dominik Kahun (r.) bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0 in Köln, Frank Mauer ist begeistert.

München - Es riecht nach Finale! Schon am Freitagabend um 19.30 Uhr kann der EHC Red Bull München im ausverkauften Olympia-Eisstadion vor über 6000 Fans alles klarmachen.

Nach dem dritten Sieg im vierten Spiel gegen die Kölner Haie am Mittwoch (Endstand: 5:1) fehlt nur noch ein Erfolg für den Einzug in die Endrunde der Play-offs (Modus: Best of sev­en). Klar, dass das Team von Don Jackson den am liebsten heute vor den eigenen Fans am Oberwiesenfeld feiern will.

Youngster Dominik Kahun (20 Jahre), der am Mittwoch fürs 4:0 sorgte und damit sein erstes Play-off-Tor schoss, meint: „Der Sieg in Köln war der wichtigste des ganzen Jahres. Wir wollten unbedingt diesen Auswärtserfolg, um dann am Freitag daheim den Matchball zu haben.“ Das gesamte Team sei guter Dinge, die Sache nun unter Dach und Fach zu bringen. Kahun: „Zu Hause haben wir noch einmal ein viel größeres Selbstvertrauen.“

Das glaubt auch der Coach. Don Jackson ist nach eigener Aussage „unglaublich stolz“ auf seine Mannschaft. „Wir haben gezeigt, dass wir gut mit engen Spielen klarkommen. Auf unsere Defensive ist auch in brenzligen Situationen Verlass und das gibt Selbstvertrauen in der Offensive“, so der 59-Jährige, der als Trainer der Eisbären Berlin bereits sechs Mal den DEL-Titel gewann. Der Play-off-Plan seiner Mannschaft sei bisher voll aufgegangen. Nun gibt es nur diesen einen Wunsch. Jackson: „Wir hoffen natürlich, dass wir nicht noch einmal für ein sechstes Spiel nach Köln müssen.“

Wie man die Haie schlägt, ist den Münchnern klar: Frühe Tore und eine akribische Arbeit in der Verteidigung seien die Schlüsselpunkte, wiederholt Jackson noch einmal. Auch seine Spieler haben das mittlerweile verinnerlicht. EHC-Stürmer Tobias Wörle: „Wir dürfen den Fuß nie vom Gas nehmen und müssen gegen Köln mit unserer läuferischen Fähigkeit frühzeitig stoppen.“

Was die heutige Chance auf den Finaleinzug angeht (wir berichten im Live-Ticker), sei er zuversichtlich, so Wörle. „Unsere Auftritte zu Hause stimmen mich positiv. Wir fühlen uns einfach wohl daheim mit unseren Fans im Rücken.“ Dass sich die Haie kampflos in den Sommerurlaub verabschieden, glaubt der 31-Jährige allerdings trotzdem nicht. Wörle: „Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Kölner werden alles in die Waagschale werfen, um das sechste Spiel zu erzwingen. Sie wollen mit Sicherheit noch einmal die Chance haben, zu Hause zu spielen.“

Diese Einschätzung wird vom Halbfinalgegner des EHC natürlich bestätigt. Patrick Hager, der am Mittwoch fürs einzige Tor der Haie sorgte, sieht den KEC noch lange nicht geschlagen: „Der letzte Schritt ist für das führende Team immer am schwersten. Wir werden alles dafür tun, die Serie zu verkürzen und am Sonntag wieder in unserer Arena antreten zu können.“

Ein Vorhaben, das die Münchner hoffentlich zu verhindern wissen.

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