Nach Penaltyschießen

EHC verliert gegen DEL-Schlusslicht Schwenningen

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Der EHC Red Bull München musste eine Pleite gegen die Schwenninger Wild Wings einstecken.

Auf unnötige Weise verliert der deutsche Eishockey-Meister EHC Red Bull München sein Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings nach Penaltyschießen.

München - Niederlage gegen den Tabellenletzten und dann auch noch zuhause. Im Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings musste das Team von Trainer Don Jackson ein 1:2 nach Penaltyschießen hinnehmen. Kurios: Trotz der Niederlage gegen das DEL-Schlusslicht bauten die Münchner den Vorsprung auf Platz drei aus. Im Topspiel setzten sich nämlich die Adler Mannheim mit 3:2 gegen die Düsseldorfer EG durch. Spitzenreiter Mannheim (78 Punkte) zieht mittlerweile relativ einsam seine Kreise, dann folgen der EHC (69) und die DEG (66). „Wir haben fast über die kompletten 60 Minuten dominiert. Eigentlich müssen wir heute mit drei Punkten nach Hause gehen“, meinte Yannic Seidenberg nach der überraschenden Münchner Pleite vor 6 142 Zuschauern. Im zweiten Abschnitt hatte Trevor Parkes (23.) für den einzigen EHC-Treffer gesorgt. Im Schlussdrittel dann schockte Schwenningens Rihards Bukarts den großen Favoriten mit seinem Treffer zum 1:1 (46.). Doch damit nicht genug! Nachdem in der Verlängerung keine Entscheidung gefallen war, ließ Istvan Bartalis das Olympia-Eisstadion im Penaltyschießen verstummen. Der Ungar sicherte den Wild Wings den Sieg. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich dem EHC am Sonntag (16.30 Uhr) in Straubing.

tz

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