„Warum sollte man weggehen?“

EHC-Youngster Schütz und Peterka schwärmen von München: „Topstadt mit Topfans“

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Jason Peterka (r.) freut sich über die Unterstützung der Fans.

Justin Schütz und Jason Peterka haben einen großen Anteil am Erfolg des EHC München.  Sie genießen den Hype um ihre Person.

München - Klubrekord für den EHC RB München! Durch den Sieg am Mittwoch gegen Schwenningen (4:2) sammelten die Eishockey-Cracks von Coach Don Jackson in den ersten sieben Spielen der DEL maximal mögliche 21 Punkte. Großen Anteil daran haben die Youngster Justin Schütz (19, zwei Tore) und John Jason Peterka (17, drei Tore).

Meine Herren, hatten Sie das erwartet?

Justin Schütz: Natürlich nicht, aber wir versuchen einfach, unser Spiel zu spielen, und sind froh, dass das dabei herumkommt. Aber man sollte sich darüber jetzt nicht ständig den Kopf zerbrechen.

Überrascht vom Hype um Sie?

Schütz: Das gehört im Profisport dazu, aber ich fühle dadurch keinen Druck. Wir genießen es auch ein bisschen.

Jason Peterka: Das sehe ich genauso. Und die Unterstützung der Fans ist immer da, darüber sind wir sehr glücklich.

EHC: Schütz und Peterka finden die NHL verlockend

Bleiben Sie länger beim EHC?

Schütz: München ist eine Topstadt, hat Topfans und ist der beste Verein in der DEL. Also warum sollte man weggehen? Nur die NHL ist natürlich verlockend.

Peterka: Ich denke da ähnlich wie Justin. So schön es hier in München ist, natürlich ist die NHL auch mein Ziel. Aber ich mache mir keinen Kopf und spiele mein Spiel.

Wie wichtig ist Trainer Don Jackson?

Peterka: Don ist ein super Typ. Ich finde es gut, dass er nicht herumschreit, sondern ruhig mit uns redet. Er gibt uns Vertrauen, das ist für uns junge Spieler sehr wichtig.

Haben Sie ein Vorbild auf dem Eis?

Schütz: Mir gefällt die Spielweise von Pittsburghs Sidney Crosby. Aber ich habe viele Vorbilder und beziehe mich nicht nur auf eine Person.

Peterka: Bei mir ist es Patrick Kane von den Chicago Blackhawks.

Mit Chris Bourque haben die Münchner auch einen Spieler in den eigenen Reihen, der von sich behaupten kann, in der NHL-Kabine aufgewachsen zu sein. Am Freitag geht der EHC München in das zweite von drei Auswärtsspielen in Folge. Wir wagen die Prognose. Für das EHC-Duo geht es im Achtelfinale der Champions Hockey League gegen einen Klub aus Weißrussland.

Interview: Julian Nett

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