Nach dem knappen Aus in der Champions League

Ein K.o. ohne Folgen? EHC fokussiert sich auf die Liga

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Die Champions Hockey League ist abgehakt, jetzt konzentrieren sich EHC-Trainer Don Jackson (vorne) und Co-Trainer Matt McIlvane.

München - Das Abenteuer Champions Hockey League ist für den EHC Red Bull München in dieser Saison beendet. Der Fokus gilt jetzt der DEL, in der am Freitag Iserlohn wartet.

Am Ende fehlte dem EHC Red Bull München nur ein Tor zur Verlängerung und zur möglichen Überraschung - doch mit dem 3:4 am Dienstag bei den Växjö Lakers ist das Abenteuer Champions Hockey League in dieser Saison beendet. „Wir hätten es verdient gehabt zu gewinnen“, meinte Andreas Eder. Acht Strafen gegen den deutschen Meister waren am Ende einfach zu viel. „Die haben zwei Tore in Überzahl geschossen. Vielleicht hätten wir das auch geschafft, wenn wir acht Überzahlsituationen gehabt hätten“, meinte Eder weiter.

Der EHC hielt mit dem Favoriten aus Schweden nicht nur mit, er bestimmte über weite Strecken sogar das Geschehen und führte zwischenzeitlich mit 2:1. „Wir haben alles gegeben, einen hohen Aufwand betrieben - aber am Ende war das nicht genug“, resümierte Trainer Don Jackson.

Der Blick gilt somit wieder einzig und allein der DEL, in der am Freitag (19.30 Uhr) das schwere Auswärtsspiel bei den Iserlohn Roosters ansteht. Dann will das Team beweisen, dass der CL-K.o. keine Folgen hat - auch wenn’s schwer wird. „Iserlohn ist immer schwer, das ist ein Hexenkessel“, weiß Maximilian Kastner, der in Växjö den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte. „Die Fans können das Spiel auch leiten. Ich glaube, das wird eine enge Partie.“

Das nächste Spiel im Olympia-Eisstadion steht für den EHC München dann am Sonntag gegen den ERC Ingolstadt (19.00 Uhr) auf dem Programm.

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