Nach 0:2-Rückstand

Ende des Freitagsfluchs! EHC gewinnt das Derby

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Frederic St-Denis (r.) traf zum Anschlusstreffer für den EHC.

München - Der Freitagsfluch des EHC Red Bull München ist endlich gebrochen! Am Freitag gewannen die Bullen das Derby gegen Ingolstadt und drehten einen Zwei-Tore-Rückstand.

Am Freitag Abend setzten sich die Mannen von Cheftrainer Don Jackson im Derby gegen den ERC Ingolstadt mit 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung durch und feierten somit den dritten Sieg in Serie.

Vor 4060 Zuschauern in der Olympia-Eishalle erwischte der EHC den besseren Start, die ersten Torchancen gingen aber auf das Konto der Gäste. Danny aus den Birken rettete nach vier Minuten in höchster Not gegen Martin Davidek. Dann kamen die Red Bulls. Toni Söderholm und Richie Regher scheiterten aber mit ihren Versuchen. Die Führung erzielte jedoch Ingolstadt: Nach einer Zwei-auf-eins-Situation schoss Björn Barta auf Pass von Martin Davidek zum 0:1 ein (17.). Dann geschah Unfassbares. Die Red Bulls gewannen zwar das anschließende Bully, doch ein katastrophaler Fehler von Toni Söderholm ließ Tomas Kubalik alleine vor Danny aus den Birken auftauchen. Der blieb eiskalt und versenkte zum 0:2 (18.). Zwischen beiden Toren lagen gerade einmal fünf (!) Sekunden - unfassbar.

Den Münchnern merkte man den Schock des Doppelschlags auch noch zu Beginn des zweiten Abschnitts deutlich an. Nur mühsam fand der EHC zurück in die Partie, entwickelte zunächst kaum Torgefahr. Regehr rüttelte die Gastgeber aber nach einer halben Stunde mit einem Pfostenschuss auf und Frédéric St-Denis traf wenig später in Überzahl zum 1:2-Anschlusstreffer (33.). Glück hatten die Red Bulls wenige Momente nach dem Tor, als Thomas Greilinger eine Minute nach dem Treffer einen Penalty nicht im Kasten unterbringen konnte, sondern am Pfosten scheiterte. So ging es mit nur einem Treffer Rückstand ins Schlussdrittel.

Nach 48 Minuten stellte Publikumsliebling und Shootingstar Dominik Kahun dann alles wieder auf Anfang, traf aus spitzem Winkel durch Pielmeiers Hosenträger zum 2:2. Und dieser Ausgleich beflügelte die Hausherren, die Schüsse flogen Ingolstadts Schlussmann nun im Sekundentakt um die Ohren. Der EHC drängte vehement auf den Führungstreffer, doch der fiel erst nach 26 Sekunden in der Overtime durch Keith Aucoin und besiegelte den ersten Freitagssieg seit dem 2. Oktober.

Am Sonntag geht es für den EHC weiter mit dem Auswärtsspiel in Iserlohn. Die nächsten beiden Heimspiele der Red Bulls steigen dann am 26. und 28. Dezember in der großen Olympiahalle.

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Spiel 2: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 3: EHC München gegen Straubing Tigers

Spiel 4: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 5: EHC München gegen Straubing Tigers

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