Abeltshauser & Co. sammeln Geld für die Krebsforschung

Movember: Diese Red Bulls zeigen Bart

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Konrad Abeltshauser (Mi.), Derek Joslin (re.) und Florian Kettemer

München - Gegen Bremerhaven wollen die Red Bulls zurück auf die Erfolgsspur finden. Abseits des Eis engagieren sich die Münchner zudem für ein wichtiges Thema. Konrad Abeltshauser & Co. unterstützen die Movember Foundation.

Beim Spiel gegen Bremerhaven soll Mittwoch Abend (19.30 Uhr) Wiedergutmachung betrieben werden. Es müssen endlich wieder drei Punkte her. Einige Spieler des EHC Red Bull München werden dabei mit Schnauzer aufs Eis gehen. Denn aus ein wenig Gesichtsbehaarung ist mittlerweile eine richtige Bewegung geworden: der Movember. Jedes Jahr aufs Neue lassen sich weltweit Männer in diesem Monat einen Schnauzer wachsen, um auf das Thema Prostata- und Hodenkrebs aufmerksam zu machen und Spenden für die Erforschung und Vorbeugung gegen diese Form des Krebs zu sammeln.

In diesem Jahr sind auch einige Red Bulls an der Aktion beteiligt. „Derek (Joslin, die Red.), Flo (Kettemer, die Red.), Pinner (Steve Pinizzotto, die Red.) und Ryan (Button, die Red.) und ich haben mitgemacht“, berichtet Konrad Abeltshauser der tz. „Allerdings haben sich Pinner und Ryan die Schnauzer bereits am Montag abrasiert.“ Bei Abeltshauser bleibt der Bart mindestens noch bis zum 1. Dezember. Denn der gebürtige Bayer hat über die Homepage der Movember Foundation eine eigene Spendenseite erstellt, die er fleißig bei Instagram und Facebook promotet. „Es ist ganz egal, wie viel jeder einzelne spendet“, so Abeltshauser. „Jeder Betrag zählt.“ Und daher hat sich der Nationalspieler etwas Besonderes einfallen lassen. Unter allen Spendern verlost Abeltshauser sein Deutschland-Cup-Trikot. Mittlerweile sind über 1000 Euro zusammengekommen. „Das war das große Ziel. Ich freue mich riesig, das es geklappt hat“, so Abeltshauser und fügt hinzu: „Ich finde es sehr wichtig, dass über die Aktion immer mehr ein Bewusstsein für diese Form des Krebs geschaffen und das Thema angesprochen wird. So wird hoffentlich immer mehr Männern deutlich, dass sie sich untersuchen lassen müssen und dass die Gefahr einer Erkrankung auch schon in jungen Jahren besteht.“ 

Wer Abeltshauser noch unterstützen möchte: Auf seiner offiziellen Facebookseite gibt es bis zum 1. Dezember den Link zu seiner Spendenseite. Oder man geht direkt auf www.movember.com und gibt in das Suchfeld Konrad Abeltshauser ein.

Lena Meyer

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