Vor Playoff-Halbfinale

Formstarke Adler Mannheim richten Kampfansage an den EHC

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Mannheims Matthias Plachta (r.) war Teil des DEB-Silber-Kaders.

Der EHC München ist souverän in das Playoff-Halbfinale der DEL marschiert. Dort wartet mit den Adler Mannheim alles andere als ein leichter Gegner. Das zeigt der Trend unter Neu-Trainer Bill Stewart.

Nach dem Viertelfinal-Tanz gegen Bremerhaven (4:1 im Best-of-Seven) bitten im Halbfinale die Adler Mannheim den EHC Red Bull München aufs Playoff-Parkett. Ab Gründonnerstag (19.30 Uhr, Olympia-Eisstadion) kämpfen die Bullen im ersten Playoff-Duell überhaupt gegen die Kurpfälzer um den Finaleinzug und gehen erneut als Favorit in die Serie: Elf der letzten zwölf Spiele, darunter alle vier Hauptrundenpartien (15:5 Tore), konnte der amtierende Deutsche Meister gegen Mannheim für sich entscheiden.

Trotzdem wird die Serie kein Selbstläufer. Zwar starteten die Adler schlecht in die Saison und liefen Gefahr, aus den ersten Zehn zu rutschen. Doch seit dem Trainerwechsel von Sean Simpson zu Bill Stewart befinden sie sich im Aufwind. Resultat: Hauptrundenplatz fünf und ein 4:1-Viertelfinalsieg im Best-of-Seven gegen Ingolstadt. Stewart ist dementsprechend zufrieden mit seinem Team: „Wenn man sieht, wo wir hergekommen sind und wo wir jetzt stehen, ist das eine starke Leistung!“ 

Adler Mannheim haben die zweitgrößte Fraktion der deutschen Olympia-Helden

Seit der Olympia-Pause wurden sieben von acht Spielen gewonnen – kein Zufall, denn auch die Adler können auf mächtig viel Olympia-Power zählen: Mit sechs Spielern stellte das Team um Nationalmannschaftskapitän Marcel Goc die zweitgrößte Fraktion des Silber-Kaders, mehr hatten nur die Münchner (sieben).

Playoffs der DEL 2018: Termine, Spielplan, Ergebnisse und Regeln im Überblick

Den EHC erwartet eine Menge Qualität, weswegen nicht wenige im Aufeinandertreffen ein vorgezogenes Finale sehen (das andere Halbfinale bestreiten übrigens Berlin und Nürnberg). Zumal die Adler mit Selbstvertrauen ins Duell gegen den amtierenden Champion gehen. Nationalspieler und Adler-Linksaußen Matthias Plachta: „München muss man sowieso in diesen Playoffs schlagen, wenn man Meister werden will!“ 

Max Kramer

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