EHC auf Rang zwei, Freitag Spitzenspiel

Mauer: "Müssen die Welle reiten, solange es so läuft"

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Sichtlich erleichtert: Frank Mauer nach dem 6:1-Erfolg über Krefeld.

München - Frank Mauer ist zurück auf dem Eis und feierte sein Comeback gleich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende und seinen ersten beiden Toren für den EHC Red Bull München.

Schöner hätte sich Frank Mauer sein Comeback beim EHC Red Bull München wohl kaum vorstellen können. Ausgerechnet beim Gastspiel bei seinem Ex-Verein Adler Mannheim (2:1) kehrte er auf das Eis zurück und am Sonntag netzte er beim 6:1-Erfolg über Krefeld gleich zweimal ein. „Ich bin stolz auf sein Comeback“, sagte sein Trainer Don Jackson, der Mauer als „hungrigen“ Spieler bezeichnete. „Er hat zwei Super-Tore geschossen und maßgeblich zum Sieg der Mannschaft beigetragen.“

Nach vier Monaten Verletzungspause war dem 27-Jährigen, der auch von einer mentalen Belastung sprach, die Freude und Erleichterung deutlich anzusehen. „Ich merke einfach, wie sehr es mir gefehlt hat und wie viel Spaß es macht“, sagte der Stürmer, der seine beiden Premieren-Treffer im Münchner Trikot entsprechend ausgelassen bejubelte. „Jetzt habe ich den ersten Meilenstein geschafft und kann von da aus weitermachen.“

Mauer will sich nun in das immer besser funktionierende EHC-Team eingliedern, das pünktlich zum Endspurt der Hauptrunde richtig in Fahrt kommt. Der Lohn hierfür nach 42 von 52 Spieltagen: Rang zwei. Den Grund hierfür kennt Mauer: „Spielerisch sind wir jetzt alle auf einer Wellenlänge. Es ist diese mannschaftliche Geschlossenheit, wir spielen als Einheit und ziehen an einem Strang.“ Die Mannschaft habe sich nun gefunden und die Spielidee von Don Jackson verstanden, erklärt der Ex-Adler, die Zahnrädchen greifen nun ineinander.

Mit Blick auf den Hauptrunden-Endspurt fordert der Angreifer: „Wir müssen die Welle reiten, solange es so läuft. Wir wollen die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs.“ Am Freitag reist der EHC zu Tabellenführer Berlin. Und geht es nach Frank Mauer, sollen die Eisbären kein Wellenbrecher für die Red Bulls werden.

Florian Weiß

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