Ex-Münchner Alex Barta im Interview

"EHC? Ich habe noch Kontakt!"

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Vergangene Saison noch im EHC-Dress: Alex Barta

München - Am Freitag trifft der EHC Red Bull München auf Ingolstadt. Und damit auch auf einen Altbekannten. Die tz sprach mit Ex-München-Star Alex Barta.

Was dieser Freitag mit dem 25. Januar 2015 gemeinsam hat? Der EHC RB München spielt gegen den ERC Ingolstadt. Das letzte Derby vor fast neun Monaten endete trotz der Treffer von Dominik Kahun und Michael Wolf mit einer 2:3-Pleite der Münchner, Freitag Abend (19.30 Uhr) in der Eishalle gibt es die Chance zur Revanche. Kahun und Wolf sind dabei, Uli Maurer nicht, der 30-Jährige fehlt dem EHC weiterhin wegen einer Oberkörperblessur. Wenig positive Kunde gibt es auch von Matt Smaby, der US-Boy wurde am Oberkörper operiert und fällt für sechs Wochen aus. Dafür kommt es zum Wiedersehen mit Ex-Münchner Alexander Barta, der nach der vergangenen Saison nach Ingolstadt wechselte, wo er nun gemeinsam mit seinem Bruder Björn auf dem Eis steht. Das tz-Interview:

Herr Barta, heute geht es für Sie zum 600. Mal in der DEL aufs Eis – und das auch noch gegen Ihren Ex-Verein. Ein besonderes Spiel, oder?

Barta: Natürlich ist es immer etwas Besonderes gegen seinen Ex-Verein anzutreten. Ich freue mich ein paar meiner ehemaligen Teamkollegen wiederzusehen. Mit Mads Christensen und Michael Wolf habe ich beispielsweise noch immer regelmäßigen Kontakt. Was das Jubiläum angeht: Darum mache ich mir keine Gedanken. Für mich war das 500. Spiel etwas Besonderes, aber es gibt so viele deutsche Spieler, die das auch schon geschafft haben. Da bin ich nicht der Einzige (lacht).

In München war die Enttäuschung der Fans über Ihren Wechsel groß. War es für Sie die richtige Entscheidung?

Barta: Als Spieler sucht man immer nach neuen Herausforderungen und Vereinswechsel gehören eben zum Geschäft. Ich hatte in München zwei tolle Jahre und bin mit allen Verantwortlichen im Guten auseinandergegangen. Aber ich stehe voll und ganz hinter meiner Entscheidung.

Sportlich läuft es für Ihr Team noch nicht so rund. Sie stehen derzeit auf dem vorletzten Tabellenrang.

Barta: Stimmt, es läuft noch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten einige Verletzungssorgen und konnten noch nicht unser Maximum abrufen. Aber die Saison ist jung. Ich bin guter Dinge, dass wir uns noch besser einspielen werden. Unser Ziel ist es natürlich, die direkte Qualifikation für die Playoffs zu erreichen.

Interview: Lena Meyer

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