9700 Fans in der Olympiahalle

Halleluja! EHC feiert Derbysieg unter dem Zeltdach

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Tobias Wörle bejubelt den Treffer zum 2:0 durch Yannic Seidenberg (nicht im Bild).

München - Der EHC Red Bull München besiegt die Augsburger Panther deutlich und feiert eine Derby-Party in der Olympiahalle. Es war dennoch ein schweres Stück Arbeit.

Eishockey-Party unter dem Zeltdach! Der EHC Red Bull München gewann am späten Samstag Nachmittag das Derby in der nicht ganz ausverkauften Olympiahalle gegen die Augsburger Panther verdient mit 6:3 (3:1, 2:1, 1:1) und machte damit kräftig Werbung für das zweite „Hockey HALLEluja“-Spiel am Montag gegen die Eisbären Berlin.

Die EHC-Fans präsentierten vor der Partie eine schöne Choreographie.

Vor 9700 Zuschauern erwischten die Gäste aus der Fuggerstadt den deutlich besseren Start. In der Anfangsphase flog EHC-Keeper Danny aus den Birken der Puck einige Male gefährlich um die Ohren. Nach fünf Minuten konnte er in höchster Not erst im Nachfassen retten. Den Hausherren war die Anspannung ob der ungewohnten Kulisse anzumerken, doch der Kapitän persönlich rüttelte die Red Bulls auf: Michael Wolf erzielte nach Zuspiel von Daryl Boyle die Münchner Führung (10.). Und nur drei Minuten später konnte Yannic Seidenberg zum 2:0 einnetzen, profitierte dabei aber von einem Fehler von Panther-Schlussmann Jeff Deslauriers. In der 16. Minute verkürzte Steffen Tölzer für Augsburg, was die jetzt mit breiter Brust spielenden Red Bulls aber nicht schockte. Im Gegenteil, in Unterzahl stellte Keith Aucoin den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her - 3:1 (19.).

Die Hausherren spielten souverän weiter und erhöhten durch Torjäger Jason Jaffray auf 4:1 (25.) - und das nach nur sechs Sekunden im Power-Play, das bekanntlich nicht die Stärke der Münchner ist. Als Augsburg etwas überraschend zum 2:4 durch Michael Iggulden traf (29.), geriet der EHC kurzzeitig ins Wackeln und hatte bei einem Lattentreffer Glück, dass es nicht erneut schepperte. Aber nach einem Traumpass von Florian Kettemer über das halbe Feld sah Daniel Sparre den mitgelaufenen Aucoin, der Deslauriers umkurvte und zum 5:2 einschob (35.).

EHC bezwingt Augsburg: Bilder aus der Olympiahalle

EHC bezwingt Augsburg: Bilder aus der Olympiahalle

Die Augsburger gaben sich nicht geschlagen, kamen im Schlussabschnitt zwar durch einen Überzahltreffer durch T.J. Trevelyan noch einmal heran (44.) und setzten den EHC anschließend gehörig unter Druck. Doch die Mannen von Don Jackson behielten die Nerven und verteidigten den Vorsprung. Bereits drei Minuten vor dem Ende erhoben sich die Münchner Fans und trugen die Red Bulls lautstark zum Derbysieg. Den Schlusspunkt setzte Wolf 44 Sekunden vor Schluss ins leere Netz zum 6:3-Endstand.

Darauf ein "Halleluja"!

Die Playoffs in der DEL 2016

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Der EHC München im Finale der Playoffs

Spiel 1: EHC Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg

Spiel 2: Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München

Die Ticker zu den Halbfinal-Playoff-Spielen des EHC München

Spiel 1: EHC Red Bull München - Kölner Haie

Spiel 2: Kölner Haie - EHC Red Bull München

Spiel 3: EHC Red Bull München - Kölner Haie

Spiel 4: Kölner Haie - EHC Red Bull München

Spiel 5: EHC Red Bull München - Kölner Haie

Die Viertelfinal-Ticker zum Nachlesen

Spiel 1: EHC München gegen Straubing Tigers

Spiel 2: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 3: EHC München gegen Straubing Tigers

Spiel 4: Straubing Tigers gegen EHC München

Spiel 5: EHC München gegen Straubing Tigers

Florian Weiß

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