Michi Wolf taucht ab

Vorbereitung mal anders: EHC-Kapitän geht zu den Haien

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EHC-Kapitän Michi Wolf hat sich schon vor dem Heimspiel gegen Köln mit Haien befasst.

München - Michi Wolf geht zu den Haien. Der Kapitän des EHC macht vor dem Heimspiel gegen Köln schon mal Bekanntschaft mit dem Herrscher der Meere und zieht Schlüsse für das Duell auf dem Eis.

Gefährlich. Bissig. Schnell. Na und? So schnell lässt sich Michi Wolf von derartigen Eigenschaften nicht abschrecken. Der Kapitän des EHC Red Bull München tauchte ab ins Sea-Life-Haifischbecken. Es ist eine andere Art der Vorbereitung für das Duell mit dem Kölner Haien am Freitag (19.30 Uhr) im Olympia-Eisstadion. „Vor dem Hai im Wasser habe ich jedenfalls mehr Angst als vor den Kölnern“, scherzte der 34-Jährige.

Nach kurzen Instruktionen machte Wolf die erste Wasser-Bekanntschaft jedoch nicht mit dem Herrscher der Meere, sondern mit der über 100 Kilogramm schweren Riesenschuldkröte Gonzales. Während Wolf sich ausgiebig mit ihm und der neuen Umgebung vertraut machte, sorgte Tauchlehrer Can Üstündag dafür, Bonnie zu Wolf zu bringen. Leichter gesagt als getan. Im ersten Anlauf entkam der etwa 2,50 Meter große Ammenhai, im zweiten gingen sie langsam auf Tuchfühlung, im dritten und vierten klappte es endlich richtig.

Wolf, der Hai-Flüsterer, bändigte Bonnie – ehe sie doch wieder verschwand. „Es war ein super Erlebnis“, sagte Wolf nach dem halbstündigen Taucher-Ausflug. „Am Anfang weiß man natürlich nicht, was auf einen zukommt und ist nervös. Aber wenn man sieht, wie die Profis damit umgehen, macht es gleich sehr viel Spaß.“ Dass er Bonnie noch in den Griff bekam, wunderte ihn wenig: „Der Hai hat genau gewusst, dass er am Ende der Stärkere ist. Deswegen hat er es einfach mit sich machen lassen.“

Auf dem Eis sollen die Kräfteverhältnisse wieder anders aussehen. „Ich hoffe, dass wir sie gleich am Anfang einfangen und nicht mehr entkommen lassen“, sagt Wolf vor dem Heimspiel gegen Köln. „Im Gegensatz zum Hai im Becken sollen sie wissen, dass sie keine Chance haben.“ Dabei haben die Münchner noch offene Rechnungen zu begleichen, verloren sie doch die bisherigen Saison-Duelle knapp mit 2:3 n.P. und 1:2. „Wir haben immer gut gespielt, aber am Schluss nicht gut genug, um zu gewinnen“, meint Wolf. Er will sich auch nicht davon beeindrucken lassen, dass die Kölner Niklas Sundblad vor die Tür gesetzt und in Cory Clouston einen neuen Coach haben. „Wenn ein Verein den Trainer entlässt, ist es meistens so, dass sie mit neuer Energie und Euphorie raus kommen“, so der 34-Jährige. „Wir müssen ihnen von Anfang an unser bestes Eishockey aufzwingen, damit sie gleich wissen, damit sie damit erst am Sonntag anfangen können.“ Schließlich ist Wolf nun bestens instruiert, wie er mit Haien umzugehen hat.

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