EHC-Spielführer Wolf erklärt's

"Was einen guten Kapitän ausmacht..."

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Auch diese Saison der Kapitän: Michi Wolf

Kosice - Erfahren, routiniert und verantwortungsbewusst: EHC-Stürmer Michael Wolf ist quasi ein Vorzeige-Eishockeyprofi. Nun wurde er in seinem Amt als Teamkapitän bestätigt. Das Interview.

Erfahren, routiniert und verantwortungsbewusst: EHC-Stürmer Michael Wolf ist quasi ein Vorzeige-Eishockeyprofi. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der 34-Jährige von seiner Mannschaft und dem Trainerstab für eine weitere Saison zum Mannschaftskapitän der Red Bulls ernannt wurde. Eine Aufgabe, die der gebürtige Österreicher gerne - und offensichtlich zu großer Zufriedenheit - erfüllt. Bleibt die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis: Was macht einen guten Kapitän aus? Die tz hat nachgehakt.

Herr Wolf, Glückwunsch! Sie werden weiterhin das „C“ für Captain auf dem Trikot tragen.

Wolf: Danke, das stimmt! Als mich der Coach beiseite genommen und mir gesagt hat, dass ich auch in der kommenden Spielzeit der Teamkapitän sein werde, hat mich das natürlich sehr gefreut. Es ist immer eine Ehre, als Captain eine Mannschaft anzuführen. Aber es ist auch eine große Herausforderung und ich werde versuchen, dieser gerecht zu werden.

In der vergangenen Saison hat das ja schon geklappt, immerhin wurde ihr Amt um eine weitere Spielzeit verlängert... Was macht einen guten Kapitän aus?

Wolf: Ich denke, es ist in erster Linie wichtig, als gutes Beispiel voranzugehen. Das heißt: an jedem Tag sein Bestes geben, als Spieler immer alles zu versuchen und auch, wenn es mal nicht so läuft, für die anderen da zu sein.

Und wie häufig ist Ihr Rat gefragt?

Wolf: Es ist schon so, dass hin und wieder ein jüngerer Spieler kommt, und eine Frage hat. Da geht’s dann nicht nur ums Thema Eishockey, sondern auch, um das Drumherum. Wenn man wie ich schon ein paar Jahre im Geschehen ist, kann man da natürlich den ein oder anderen Tipp geben.

Wie lautet Ihr Tipp, damit die neue Saison anders ausgeht, als die vergangene?

Wolf: Naja, insgesamt kann man schon sagen, dass die vergangene Saison gut gelaufen ist. Umso ärgerlicher war, dass sie dann so geendet ist. Das wollen wir natürlich auf keinen Fall wiederholen! Wir haben uns gut verstärkt und eine ordentliche Vorbereitung absolviert. Wenn es uns nun gelingt, uns auf uns selbst zu konzentrieren und das umzusetzen, was wir erarbeitet haben, brauchen wir uns auf keinen Fall verstecken. Wir freuen uns jedenfalls, dass es wieder losgeht.

Zunächst einmal in der Champions Hockey League...

Wolf: Ganz genau! Und da wollen wir nicht einfach nur dabei sein, sondern den ein oder anderen Sieg einfahren. Was dann möglich ist, ist bei diesem Wettbewerb schwer einzuschätzen. Auf Klub-Niveau international zu spielen, ist eben noch einmal etwas ganz anderes, als in der DEL.

Interview: Lena Meyer

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