Meisterbanner in der Halle gehisst

Klarer Derbysieg! Red Bulls lassen Augsburg keine Chance

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EHC-Star Jerome Flaake war mit drei Treffern gegen Augsburg der Mann des Spiels.

München - Meisterbanner gehisst, den Erzrivalen aus der Halle geschossen - der EHC Red Bull München ist nach dem Erfolg über Augsburg bereit für den Wiesn-Besuch.

Der erste Blick der Red Bulls galt am Sonntagnachmittag der Hallendecke. Vor dem Start des Derbys gegen Augsburg und zugleich erstem Heimspiel der Saison wurde das Meisterbanner des EHC Red Bull München in der Olympia-Eissporthalle gehisst. Ein Symbol, dass sofort Wirkung zeigte: Die Münchner, die in ihren Wiesn-Trikots aufliefen, feierten ein Schützenfest. 6:2 (1:0, 3:1, 2:1) lautete das Endergebnis - der zweite Sieg der Roten Bullen an diesem Wochenende. Schon am Freitag war das Team von Don Jackson in Berlin erfolgreich (4:2). „Wir haben es geschafft, Augsburg nahezu durchgehend zu dominieren“, sagte Dreifachtorschütze Jerome Flaake bei Sport1 zufrieden.

Wiesn-Playmate Kathie Kern führte den symbolischen ersten Bully aus.

Beide Mannschaften starteten mit Hochdruck ins Derby. Auf dem Eis ging es hin und her, allerdings waren die Hausherren im Vorteil. Nach zwölf Minuten stoppte Matt Smaby einen Angriff der Gäste, indem er seinen Arm auf Nackenhöhe von Thomas Holzmann ausfuhr. Der ehemalige Red-Bulls-Profi ging zu Eis, blutete am Mund. Die Referees gaben eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer. Für Smaby ging es also direkt zum Duschen. Zum Glück konnte sich der Verteidiger auf seine Kollegen verlassen. Die Münchner bewältigten das folgende Unterzahlspiel mit Bravour. Und dann ging alles ganz schnell. Kaum waren die Red Bulls wieder komplett, sorgte Flaake (19. Minute) nach Zuspiel von Jon Matsumoto für die Führung.

Der Meisterbanner hängt nun unter der Hallendecke.

Die Jackson-Schützlinge starteten also mit Selbstbewusstsein ins zweite Viertel. Das folgende Powerplay konnten sie zwar nicht nutzen, dafür gab es kurz darauf einen Doppelschlag: Mads Christensen sorgte in der 25. Minute nach Zuspiel von Dominik Kahun für das 2:0. Nicht einmal 60 Sekunden später schlug das neue Dream-Team noch einmal zu: Flaake verwandelte den Assist von Matsumoto zum 3:0. Augsburg wurde im Verlauf des zweiten Drittels immer gefährlicher, drängte auf den Anschlusstreffer. Allerdings vorerst ohne Erfolg. Dafür erhöhte Jason Jaffray auf 4:0 (36. Minute). So war auch die Antwort des Augsburgers Trevor Parkes zu verschmerzen, dem zwei Minuten später der Anschlusstreffer gelang.

In der 47. Minute gelang Konrad Abeltshauser das Tor zum 5:1 – die Sache war gelaufen. Trotzdem legte Flaake in der 59. noch einmal nach. Die Antwort von Arvids Rekise, der für den zweiten Treffer der Gäste sorgte, war also gegenstandslos. Ein mehr als erfolgreiches Wochenende für die Red Bulls!

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