Aus gegen Lukko Rauma

Die Lehren des EHC aus dem K.o. in der Champions League

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Kahun und Aus den Birken gegen Lukka-Ass Asplund.

München - Der EHC München will die Lehren aus dem Aus in der Champions Hockey League ziehen. Lukko Rauma sei ein Paradebeispiel dafür gewesen, wo die Red Bulls noch Nachholbedarf haben.

Don Jackson geriet förmlich ins Schwärmen. „Ich mag es, wie sie spielen, wie sie trainieren“, sagte er über das Team. Das Problem: Es handelte sich dabei nicht um sein Team. Der Coach des EHC Red Bull München sprach nach dem Aus im Sechzehntelfinale der Champions League über Gegner Lukko Rauma. Jetzt will sich der Münchner Coach ein Beispiel an den Finnen nehmen: „Ich möchte einige Sachen auch bei uns einbringen.“

Zweimal verloren die Red Bulls gegen Lukko, 3:5 in Finnland, 0:3 in heimischer Halle. Für Jackson war es eine Lehrstunde. Eine Standortbestimmung, die sagt: Es wartet noch einiges an Arbeit auf den EHC, um die Spitze Europas zu erklimmen. „Lukko ist eine Topmannschaft. Wenn wir in der Lage gewesen wären, sie zu schlagen, hätten wir jedes Team in Europa schlagen können.“

Aber was verhinderte den EHC-Coup? „Die Taktik, die Art und Weise, wie sie ihren Goalie abschirmen“, erklärte Jackson, was Rauma besser gemacht habe. Dabei war es keineswegs so, dass Ryan Zapolski nichts zu tun gehabt hätte. Er machte einen überragenden Job – womit gleichzeitig das zweite Manko der Red Bulls offengelegt wird: Die fehlende Effizienz. Möglichkeiten zur Führung hatte der EHC besonders im ersten Abschnitt en masse.

Was können die Münchner also von Rauma lernen? „Wie man in der Angriffszone spielt“, sagte Toni Söderholm: „Sie haben mehr Variationen in der Offensive.“

Der dritte Punkt: das Powerplay. Kaum hatte Steve Pinizzotto auf der Strafbank Platz genommen, klingelte es. Nach gerade einmal sieben Sekunden. „Ein entscheidender Faktor“, sagte Jackson und sah die Strafen seines Teams als generelles Problem: „Wir müssen sie reduzieren. In jedem Spiel haben wir mehr als unser Gegner.“

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