EHC unterliegt Rauma, aber:

Sparre und Kettemer halten Achtelfinal-Traum am Leben

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Daniel Sparre traf in kurz vor Schluss für den EHC.

Rauma - Trotz einer Niederlage bei Lukko Rauma in Finnland, hat der EHC Red Bull München noch Chancen auf das Achtelfinale der Champions Hockey League.

Da geht noch was! Der EHC Red Bull München verlor zwar das Hinspiel im Sechzehntelfinale der Champions Hockey League (CHL) beim finnischen Vertreter Lukko Rauma mit 3:5 (0:1, 1:3, 2:1), hat aber dank zweier später Treffer doch noch Chancen eine Runde weiterzukommen.

Der EHC begann überraschend dominant, setzte die Finnen gehörig unter Druck. Zweimal Daryl Boyle sowie Maxi Kastner brachten mit ihren Versuchen die Lukko-Defensive um Goalie Rasmus Rinne in den ersten zehn Minuten ein ums andere Mal ins Schwitzen. Das blieb so bis zum ersten Power Break, danach kamen die Gastgeber vor 1716 Zuschauern besser ins Spiel und kamen zu Chancen. Der wieder in die Starting-Six gerückte Danny aus den Birken rettete den Red Bulls in der 12 Minute dabei das Remis, als Filip Riska abzog. Als Aaron Gagnon eine Minute vor der Drittelpause auf die Strafbank musste, sah es eher nach einer Führung für die Gäste aus, doch Steve Pinizzotto spielte einen verhängnisvollen Fehlpass, den Riska eine Sekunde vor der Sirene zum 1:0 für Rauma ins Netz drosch.

Der EHC geschockt? Mitnichten! Nur 49 Sekunden nach Wiederbeginn staubte Top-Scorer Michael Wolf in der Überzahl einen Schuss von Richie Regehr zum absolut verdienten Ausgleich ab. Die Partie wurde zum Schlagabtausch mit Vorteilen für die Jackson-Truppe, doch die Tore erzielten die Finnen. Nachdem weder Maurer (27. und 28.) noch Pinizzotto (29.) ihre Chancen nutzen konnten, stocherte Janne Lahti in Überzahl den Puck zur erneuten Rauma-Führung ins Tor (30.). Wieder wehrten sich die Münchner, doch in einer eigenen Powerplay-Situation erwies Toni Söderholm seinem Team einen Bärendienst. Er musste selbst raus und Rauma nutzte die folgende, kurze eigene Überzahl zum 3:1 durch Janne Niskala (33.). Danach verlor der EHC den Faden und die Gastgeber erhöhten durch Toni Koivisto (36.).

Im Schlussdrittel verpasste Maxi Kastner es den EHC mit einem Penalty zurück ins Spiel zurückzubringen, während sich das jetzt souverän agierende Lukko Rauma aufs Kontern verlegte. In der 48. Minute netzte Sami Lahteenmaki sogar noch zum 5:1 ein. Als das Spiel dem Ende entgegen plätscherte, konnten Daniel Sparre (59.) und Florian Kettemer (60.) doch noch etwas überraschend auf 3:5 verkürzen.

Das Rückspiel steigt am 6. Oktober im Olympia-Eisstadion, in der DEL muss der EHC am Freitag nach Wolfsburg.

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