Es war der Schock-Moment des Sonntags

Horror-Verletzung mit Puck: So geht es EHC-Star Markus Lauridsen jetzt

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Horror-Verletzung: Markus Lauridsen, Verteidiger des EHC Red Bull München, wurde von einem Puck mitten ins Gesicht getroffen.

Es war der Schock-Moment des Sonntags. Markus Lauridsen bekam beim Spiel gegen die DEG einen Puck ins Gesicht. Wie es ihm jetzt geht.

München - Es war der Schock-Moment des Sonntags. Markus Lauridsen, Verteidiger des EHC Red Bull München, wird im Spiel bei der Düsseldorfer EG (3:1) von einem Puck mitten ins Gesicht getroffen. Der 26-jährige Däne wird sofort vom Eis und ins Krankenhaus gebracht, wo die Fleischwunde mit 18 Stichen genäht werden muss. Eine absolute Horror-Verletzung im Eishockey!

Wunde im Gesicht mit 18 Stichen genäht

Und dennoch ist Lauridsen nur zwei Tage später dankbar, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist. „Ich erinnere mich noch genau an die Situation, sah den Puk auf mich zufliegen“, so der dänische Nationalspieler zur tz. „In dem Moment denkt man nicht viel, man funktioniert einfach. Ich habe meinen Kopf so zur Seite gedreht, dass nicht der Kiefer getroffen wird. Zum Glück hat das funktioniert.“ Ein Treffer und der gesamte Knochen wäre zersplittert...

Auf dem Weg der Besserung: Markus Lauridsen.

Zudem ist Lauridsen froh, dass seine Mutter in Dänemark das Spiel nicht live verfolgte. „Sie hat die Situation nicht gesehen. Zum Glück!“, so der EHC-Profi. „Allerdings hat sie davon gelesen, noch bevor ich sie anrufen konnte. Insofern war sie dann beim ersten Telefonat sehr panisch. Aber ich konnte sie beruhigen.“ Wenn alles gut läuft, wird die Wunde beinahe komplett verheilen. „Der Arzt, der die Wunde genäht hat, war ein Spezialist. Wenn ich Glück habe, wird die Narbe nach einiger Zeit kaum mehr zu sehen sein“, so Lauridsen. Zwar konnte der Verteidiger noch am Montag mit seinem Team zurück nach München reisen, das Sprechen und Essen fällt ihm aber nach wie vor schwer. „Ich brauche sehr lang und kann nur sehr kleine Bissen nehmen“, so Lauridsen. „Aber meine Freundin Katy hat mir erst einmal einen großen Topf Suppe gekocht. Für die nächsten Tage bin ich versorgt.“

Das Unglaubliche: Der 26-Jährige denkt schon längst wieder an sein Comeback. „Wir müssen sehen, wie es mir geht. Aber ich hoffe, dass ich schon am Mittwoch zurück aufs Eis kann und auch am Freitag beim Heimspiel gegen Bremerhaven dabei bin“, so Lauridsen.

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Lena Meyer

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